Rüdissers großes Abschiedsinterview im VN-Podcast: Über den 007-Ordner und absolute Mehrheiten

Vorarlberg / 21.10.2019 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die neue Folge der VN-Woche: Mit Karlheinz Rüdisser.

Der scheidende Landesstatthalter blickt in der VN-Woche zurück.

Bregenz Als Karlheinz Rüdisser im VN-Interview 2008 gefragt wurde, wie er reagierte, als er gebeten wurde, Landesrat zu werden, antwortete er: „Man fällt aus allen Wolken. Ich dachte mir zuerst, ich sei in einem falschen Film.“ Zu diesem Zeitpunkt leitete er bereits 22 Jahre lang die Wirtschaftsabteilung im Landhaus, die er als 31-Jähriger übernommen hatte. Am 6. November verlässt er offiziell das Landhaus, Marco Tittler übernimmt den Landesrat-Posten.

Rüdisser galt stets als Politiker, der sich an der christlichen Wertewelt orientierte. Auf Bundesebene sei es weniger geworden, erklärt er im großen Abschiedsinterview für die VN. Außerdem spricht er darüber, wie schwer ihm der Abschied fällt, weshalb er dennoch Teil des ÖVP-Verhandlungsteams für die nächste Koalition ist und warum es im Landtag schwieriger war, als die ÖVP mit einer absoluten Mehrheit regieren konnte. Und wer wissen möchte, was es mit der 007-Mappe und der Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) auf sich hat, sollte ebenfalls reinhören.

Rüdisser kam am 25. Februar 1955 in Bregenz zur Welt. 1974 maturierte er in der HAK Bregenz, das anschließende Handelswissenschaftsstudium an der WU Wien schloss er 1980 ab. Direkt danach trat er in die Landesverwaltung ein. Zudem war er von 1990 bis 2008 in der Gemeindevertretung Lauterach sowie von 1995 bis 2008 auch Vizebürgermeister der Gemeinde. 2011 wurde Rüdisser auch Landesstatthalter.

Rüdissers große Themen waren sicherlich der gemeinnützige Wohnbau, das Raumplanungsgesetz und das stetige Ringen zwischen Tourismus, Wirtschaft und Natur.

Das Interview zum Nachlesen