„Kommunikation verlief nicht optimal“

Vorarlberg / 22.10.2019 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das alte Gymnasium in Feldkirch ist Sitz der Sonderschule. Ihr droht das Aus. VN/gms
Das alte Gymnasium in Feldkirch ist Sitz der Sonderschule. Ihr droht das Aus. VN/gms

Landesrätin Schöbi-Fink nimmt zu drohendem Sonderschul-Aus Stellung.

Feldkirch Am vergangenen Dienstag erzielten die Eltern und Lehrer der von Schließung bedrohten Sonderschule Feldkirch einen Teilerfolg. Wie berichtet, beschloss die Stadt keinen neuen Grundsatzbeschluss für den Neubau der VS Altenstadt ohne Einbeziehung des Pädagogischen Förderzentrums. Aber die Schließung der Schule droht nach wie vor. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink verweist darauf, dass von den Experten im Sinne der schrittweisen Inklusion die Frage aufgeworfen wurde, ob es „Sinn macht, als Ersatz für das PFZ gleich viele Plätze am Standort Altenstadt neu zu bauen“. Das stelle alle vor Herausforderungen. Schöbi-Fink kündigt an, dass sie und Christian Kompatscher (Leiter Inklusion) auf die Betroffenen zugehen werden. Denn „die Kommunikation mit den Betroffenen ist leider nicht ideal verlaufen“, meint die Landesrätin.

Die Eltern formieren sich jedenfalls, die Gründung eines Eltervereins steht im Raum. Man wolle in dem emotionalen Thema mit Argumenten überzeugen. Dabei sehen die Eltern auch die Rolle der Stadt weiterhin kritisch. Stadträtin Gudrun Petz-Bechter lässt wissen, dass man die Vorbehalte der Eltern nachvollziehen könne. „Trotzdem sind die Empfehlungen der Bildungsdirektion für uns als Schulerhalter maßgeblich.“ Es sei wichtig, dass die Bildungsdirektion mit Eltern und Lehrkörper das Gespräch suche, damit für jedes Kind eine praktikable Lösung gefunden werde. VN-GMS