Der „rote“ Bürgermeister von Bregenz

Vorarlberg / 23.10.2019 • 18:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fritz Mayer empfängt im Sommer 1983 am alten Bregenzer Bahnhof den damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger und dessen Gattin Herma.Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
Fritz Mayer empfängt im Sommer 1983 am alten Bregenzer Bahnhof den damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger und dessen Gattin Herma.
Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek

Bregenz Wenn in Bregenz bei den Landtagswahlen 2019 die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) mit 17 Prozent noch immer eine große Stammwählerschaft hat, erinnert das an Zeiten, als Bregenz einen „roten“ Bürgermeister wählte.

Fritz Mayer (1933–1988) wurde 1970 Bürgermeister von Bregenz und blieb es bis 1988. Zudem war er langjähriges Mitglied des Vorarlberger Landtags und auch Landesparteivorsitzender der Sozialisten.

Ehrenbürger

Für seine Verdienste um die Entwicklung der Landeshauptstadt Bregenz wurde er zu deren Ehrenbürger ernannt und der Vorplatz des Bregenzer Bahnhofs wurde nach ihm benannt.

Fritz Mayer empfängt im Sommer 1983 am alten Bregenzer Bahnhof den damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger und dessen Gattin Herma.Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
Fritz Mayer empfängt im Sommer 1983 am alten Bregenzer Bahnhof den damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger und dessen Gattin Herma.
Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek
Fritz Mayer 1976 beim Durchschlag des Pfändertunnels. Mayer hatte im Gegensatz zur Landesregierung immer auf eine Tunnelvariante gesetzt.
Fritz Mayer 1976 beim Durchschlag des Pfändertunnels. Mayer hatte im Gegensatz zur Landesregierung immer auf eine Tunnelvariante gesetzt.
Eröffnung der „Siedlung an der Ach“ 1977. Deren Planung und Bau fällt in die Amtszeit von Fritz Mayer. Zwischen 1974 und 1982 wurde am Stadtrand von Bregenz eine Siedlung mit insgesamt rund 850 Wohnungen errichtet.
Eröffnung der „Siedlung an der Ach“ 1977. Deren Planung und Bau fällt in die Amtszeit von Fritz Mayer. Zwischen 1974 und 1982 wurde am Stadtrand von Bregenz eine Siedlung mit insgesamt rund 850 Wohnungen errichtet.
Iris Mayer schreibt über ihren Vater: „Er hat sie wahrscheinlich mehr geliebt als die Menschen: seine Stadt. Die Menschen in ihr waren für ihn die Bürger, die Bevölkerung. Es war die Liebe des Schöpfers zu seinem Werk.“
Iris Mayer schreibt über ihren Vater: „Er hat sie wahrscheinlich mehr geliebt als die Menschen: seine Stadt. Die Menschen in ihr waren für ihn die Bürger, die Bevölkerung. Es war die Liebe des Schöpfers zu seinem Werk.“
Grundsteinlegung zum neuen Festspielhaus im Juli 1976: v. l.: Herbert Kessler, Albert Fuchs, Fred Sinowatz, Rudolf Kirchschläger, Fritz Mayer.
Grundsteinlegung zum neuen Festspielhaus im Juli 1976: v. l.: Herbert Kessler, Albert Fuchs, Fred Sinowatz, Rudolf Kirchschläger, Fritz Mayer.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare