Endspurt im Garten

Vorarlberg / 27.10.2019 • 18:42 Uhr / 6 Minuten Lesezeit

Mit diesen Tipps wird der Garten winterfit gemacht.

Höchst Der Herbst zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Sonnige Tage und angenehme Temperaturen werden von Gartenbesitzern gerne genutzt, um ihre Pflanzen auf den langen Winter vorzubereiten. Für Hobbygyärtner gilt es dabei einiges zu beachten, damit der Garten die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht und sich auch im nächsten Frühling von seiner schönsten Seite zeigt. Profigärtner Reinhard Brunner (52) weiß ganz genau, worauf es im Herbst bei der Gartenpflege ankommt: „Wichtig ist es, alle Arbeiten zu erledigen, bevor der Frost kommt.“ Dazu gehört neben dem richtigen Rasen- und Pflanzenschnitt, auch das Einlagern von Kübelpflanzen.

Auf Düngung sollte – mit Ausnahme des Rasens – im Herbst verzichtet werden. „Die Pflanzen benötigen eine Ruhepause. Dünger würde das Wachstum weiter anregen.“ Schon im Herbst sollten Hobbygärtner an den Frühling denken und rechtzeitig Blumenzwiebeln pflanzen. „Die Temperaturen dafür sind derzeit ideal“, sagt Brunner. VN-TAs

„Alle Arbeiten im Garten sollten noch vor dem Frost erledigt werden.“

Garten in Form bringen Ob Kugel-, Dach- oder Pyramidenform: Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um Formgehölze zurechtzuschneiden. Immergrüne Hecken sollten im Frühherbst geschnitten werden, während bei laubabfallenden Hecken noch im Spätherbst zur Heckenschere gegriffen werden darf. „Es darf kein Frost herrschen, sonst erleiden die Pflanzen Zellschäden“, betont Reinhard Brunner. Ideal ist es, die Hecke vor dem Winter in einer nach oben verjüngenden Form zu schneiden. „So kommt das Licht besser zur Hecke und Schneebruch kann vermieden werden.“ Obstbäume werden in der Regel im Jänner und Februar geschnitten. „Ein leichter Rückschnitt im Herbst macht den Bäumen aber nichts aus“, sagt er Profi.

Garten in Form bringen Ob Kugel-, Dach- oder Pyramidenform: Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt, um Formgehölze zurechtzuschneiden. Immergrüne Hecken sollten im Frühherbst geschnitten werden, während bei laubabfallenden Hecken noch im Spätherbst zur Heckenschere gegriffen werden darf. „Es darf kein Frost herrschen, sonst erleiden die Pflanzen Zellschäden“, betont Reinhard Brunner. Ideal ist es, die Hecke vor dem Winter in einer nach oben verjüngenden Form zu schneiden. „So kommt das Licht besser zur Hecke und Schneebruch kann vermieden werden.“ Obstbäume werden in der Regel im Jänner und Februar geschnitten. „Ein leichter Rückschnitt im Herbst macht den Bäumen aber nichts aus“, sagt er Profi.

Blumenzwiebeln Pflanzen Schon im Herbst sollte man an die kommende Gartensaison denken. Um für einen bunten Frühling vorzusorgen, ist es jetzt an der Zeit, die Blumenzwiebeln von Tulpe, Narzisse und Co. zu pflanzen. „Der Boden ist derzeit warm und daher günstig für das Pflanzen von Blumenzwiebeln.“ Die Faustregel besagt, dass man Blumenzwiebeln doppelt so tief setzen soll, wie die Zwiebel hoch ist.

Blumenzwiebeln Pflanzen Schon im Herbst sollte man an die kommende Gartensaison denken. Um für einen bunten Frühling vorzusorgen, ist es jetzt an der Zeit, die Blumenzwiebeln von Tulpe, Narzisse und Co. zu pflanzen. „Der Boden ist derzeit warm und daher günstig für das Pflanzen von Blumenzwiebeln.“ Die Faustregel besagt, dass man Blumenzwiebeln doppelt so tief setzen soll, wie die Zwiebel hoch ist.

Kübelpflanzen überwintern Spätestens mit dem ersten Frost ist die Freiluftsaison für die meisten Kübelpflanzen vorbei und empfindliche tropische und mediterrane Pflanzen wie Zitronenbäume, Palmen oder Oleander sollten in ein Winterquartier gebracht werden. Das ideale Winterquartier für Kübelpflanzen ist kühl und hell. Am besten eignet sich dazu ein Wintergarten. „Die Pflanzen sollten so spät wie möglich eingelagert werden, um die Zeit im Winterquartier möglichst kurz zu halten“, sagt Brunner. Zuvor empfiehlt sich ein leichter Rückschnitt. „Das braucht weniger Platz und bereitet die Pflanze optimal auf den Winter vor.“ Während des Winters sollten Hobbygärtner daran denken, die Pflanzen etwa alle zwei bis drei Wochen zu gießen. Kübelpflanzen, die im Freien bleiben können, wie zum Beispiel Ziergräser oder Buchsbäume, sollten mit einem Vleis abgedeckt und im Wurzelbereich mit Laub oder Stroh bedeckt werden.

Kübelpflanzen überwintern Spätestens mit dem ersten Frost ist die Freiluftsaison für die meisten Kübelpflanzen vorbei und empfindliche tropische und mediterrane Pflanzen wie Zitronenbäume, Palmen oder Oleander sollten in ein Winterquartier gebracht werden. Das ideale Winterquartier für Kübelpflanzen ist kühl und hell. Am besten eignet sich dazu ein Wintergarten. „Die Pflanzen sollten so spät wie möglich eingelagert werden, um die Zeit im Winterquartier möglichst kurz zu halten“, sagt Brunner. Zuvor empfiehlt sich ein leichter Rückschnitt. „Das braucht weniger Platz und bereitet die Pflanze optimal auf den Winter vor.“ Während des Winters sollten Hobbygärtner daran denken, die Pflanzen etwa alle zwei bis drei Wochen zu gießen. Kübelpflanzen, die im Freien bleiben können, wie zum Beispiel Ziergräser oder Buchsbäume, sollten mit einem Vleis abgedeckt und im Wurzelbereich mit Laub oder Stroh bedeckt werden.

Herbstliche Rasenpflege Die richtige Rasenpflege im Herbst ist unverzichtbar, um seinen Rasen vor dem frostigen und langen Winter zu schützen. Das Laub, das im Herbst von den Bäumen fällt, sollte vom Rasen entfernt werden, um faulen Stellen im Frühjahr vorzubeugen. „Das Laub kann aber auch nützlich sein. Igel freuen sich bestimmt über ein warmes Winterquartier“, sagt Reinhard Brunner. Rasenflächen sollten im Herbst mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie den Frost problemlos überstehen. „Dafür empfiehlt sich ein kaliumbetonter Dünger.“ Bevor der Frost Einzug hält, kommt der Rasenmäher zum letzten Mal zum Einsatz. „Der Rasen darf jedoch keinesfalls zu kurz gemäht werden, sonst wird er frostanfällig. Zwischen drei und vier Zentimetern sind ideal.“

Herbstliche Rasenpflege Die richtige Rasenpflege im Herbst ist unverzichtbar, um seinen Rasen vor dem frostigen und langen Winter zu schützen. Das Laub, das im Herbst von den Bäumen fällt, sollte vom Rasen entfernt werden, um faulen Stellen im Frühjahr vorzubeugen. „Das Laub kann aber auch nützlich sein. Igel freuen sich bestimmt über ein warmes Winterquartier“, sagt Reinhard Brunner. Rasenflächen sollten im Herbst mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie den Frost problemlos überstehen. „Dafür empfiehlt sich ein kaliumbetonter Dünger.“ Bevor der Frost Einzug hält, kommt der Rasenmäher zum letzten Mal zum Einsatz. „Der Rasen darf jedoch keinesfalls zu kurz gemäht werden, sonst wird er frostanfällig. Zwischen drei und vier Zentimetern sind ideal.“

Gräser und Stauden Gräser werden niemals im Herbst, sondern erst im Frühling abgeschnitten. Kurz vor dem ersten Schnee empfiehlt es sich, die Gräser am Schopf zusammenzubinden. „Das ist kein Muss, sondern geschieht meist aus optischen Gründen“, informiert Profigärtner Reinhard Brunner.Im Herbst werden die trockenen Triebe der Stauden zurückgeschnitten. Manche mediterrane Stauden wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian benötigen im Beet einen Winterschutz. Sie können mit Laubhaufen, Ästen oder Tannenreisig vor dem Frost geschützt werden. Lavendel sollte im Herbst nur leicht zurückgeschnitten werden. „Die Triebe stellen einen zusätzlichen Winterschutz für die Pflanzen dar“, sagt der Gärtnermeister.

Gräser und Stauden Gräser werden niemals im Herbst, sondern erst im Frühling abgeschnitten. Kurz vor dem ersten Schnee empfiehlt es sich, die Gräser am Schopf zusammenzubinden. „Das ist kein Muss, sondern geschieht meist aus optischen Gründen“, informiert Profigärtner Reinhard Brunner.

Im Herbst werden die trockenen Triebe der Stauden zurückgeschnitten. Manche mediterrane Stauden wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian benötigen im Beet einen Winterschutz. Sie können mit Laubhaufen, Ästen oder Tannenreisig vor dem Frost geschützt werden. Lavendel sollte im Herbst nur leicht zurückgeschnitten werden. „Die Triebe stellen einen zusätzlichen Winterschutz für die Pflanzen dar“, sagt der Gärtnermeister.

Rosen richtig Schneiden Rosen werden zwei Mal jährlich zurückgeschnitten, wobei der eigentliche Schnitt im März durchgeführt wird. „Wenn die Forsythien blühen, ist dafür der optimale Zeitpunkt“, weiß Brunner. Im Herbst werden die Rosen lediglich leicht zurückgeschnitten. „Das schafft Ordnung und sieht schöner aus, ist aber kein Muss.“ Die Veredelungsstelle sollte mit Kompost oder Gartenerde angehäufelt werden, um sie so vor Frost und Austrocknen zu schützen. Die Krone der Stammrosen sollte mit Vlies oder einem Jutesack geschützt werden.

Rosen richtig Schneiden Rosen werden zwei Mal jährlich zurückgeschnitten, wobei der eigentliche Schnitt im März durchgeführt wird. „Wenn die Forsythien blühen, ist dafür der optimale Zeitpunkt“, weiß Brunner. Im Herbst werden die Rosen lediglich leicht zurückgeschnitten. „Das schafft Ordnung und sieht schöner aus, ist aber kein Muss.“ Die Veredelungsstelle sollte mit Kompost oder Gartenerde angehäufelt werden, um sie so vor Frost und Austrocknen zu schützen. Die Krone der Stammrosen sollte mit Vlies oder einem Jutesack geschützt werden.