Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 01.11.2019 • 16:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Hörbranz Als drittes Kind von Franz und Rosa Margreitter kam Paul Margreitter (73) am 2. November 1946 in Dalaas auf die Welt. Er hatte mit den zwei älteren Schwestern und einem jüngeren Bruder eine schöne Kindheit.

Paul erlernte den Beruf als Gas-Wasser-Heizungsinstallateur und absolvierte die Konzessionsprüfung. Danach trat er die Stelle als Berufsschullehrer in Bregenz an. „Es war eine sehr schöne Zeit, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten“, denkt er zurück. Dort war er auch acht Jahre Personalvertreter. 2003 trat er die Pension an.

23 Jahre lang war Paul Obmann des Männerchores Hörbranz und erhielt als Ehrenobmann das silberne und goldene Ehrenzeichen verliehen. Viel Freude machte ihm auch die Gründung des Kinderchores. 1992 konnte er das 85-Jahr-Jubiläum des Männergesangsvereins miterleben. Dazu gab er im Kloster Gwiggen die Fahnenfertigung in Auftrag, diese zeigt ein gesticktes Motiv der Hörbranzer Kirche nach einem Gemälde von Gerhard Mangold und ein Motiv von Hubert Feßler. Voll Freude über das Gelingen organisierten sie ein Orchesterkonzert, dessen Erlös einem sozialen Projekt des Klosters zugute kam. 2007 feierte er mit dem Männerchor dann noch das 100-jährige Vereinsjubiläum. Paul war auch Obmann der Lebenshilfe Leiblachtal und Vizepräsident der Lebenshilfe Vorarlberg, viele liebgewordene Erinnerungen daran sind ihm geblieben.

Seine Herma, die ebenfalls aus dem Klostertal stammt, hat er dort beim Kirchenchor kennen- und lieben gelernt. Weitere gemeinsame Interessen wie wandern, reisen und künstlerisches Schaffen verbinden das Paar. 1968 haben sie geheiratet und pflegen ein sehr schönes Verhältnis mit Sohn Marko und Schwiegertochter Regina. Im Oktober 2018 konnten Paul und Herma ihr 50-jähriges Ehejubiläum feiern, was mit einer Familienreise nach Hamburg und Sylt verbunden war. Weitere Reisen führten sie nach Griechenland, nach Teneriffa, und sie unternahmen schöne Kreuzfahrten und Wanderungen zum Körber- und Lünersee. 2014 erlitt Paul einen Herzinfarkt, der nicht sofort als solcher erkannt wurde und eine zwölftägige Gratwanderung auf der Intensivstation und längere stationäre Aufenthalte nach sich zog. Infolgedessen musste er lieb gewonnenen Ämter niederlegen, mittlerweile hat er neue Lebensqualität gewonnen und wieder Freude am Reisen und gemäßigten Wandern.

Der Geburtstag wird zu Hause mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert, wo alle kommen können, wie es ihnen beliebt.