Jäger stürzt in Tobel

Vorarlberg / 03.11.2019 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Jäger hatte sich vom Aufseher getrennt und war allein unterwegs. symbol/Berchtold
Der Jäger hatte sich vom Aufseher getrennt und war allein unterwegs. symbol/Berchtold

Deutscher Waidmann nach Unfall im Silbertal verletzt geborgen.

Schruns Der 51-jährige deutsche Jagdgast war am Samstag zunächst mit einem Aufsichtsorgan im Jagdgebiet der Genossenschaft Silbertal-Gisla zur Rotwildjagd aufgebrochen. Nachdem es ihm gelungen war, ein Tier zu erlegen, wollte der Jäger seine Beute gegen 17.30 Uhr durch wegloses Gelände etwa 500 Höhenmeter auf die darunter gelegene Straße abtransportieren. Dabei trennte er sich vom Jagdaufsichtsorgan.

Als der Deutsche über eine Felskante absteigen wollte, verlor er den Halt und stürzte zehn bis 15 Meter über felsiges Gelände ab. Verletzt und ohne Mobiltelefon konnte der 51-Jährige nur noch auf Rettung durch andere Personen hoffen. Als der Mann am vereinbarten Treffpunkt um 19 Uhr nicht ankam, verständigte das Jadgaufsichtsorgan die Einsatzkräfte.

Bei der anschließenden Suchaktion durch die Bergrettung Schruns-Tschagguns konnte der verletzte Jäger um 20.30 Uhr in einem felsdurchsetzten Tobel aufgefunden werden. Nach der Erstversorgung vor Ort durch den Notarzt wurde er von der Bergrettung geborgen und dann mit der Rettung ins LKH Feldkirch gebracht. Er hatte bei dem Sturz eine Knieverletzung unbekannten Grades erlitten.

Im Einsatz waren die Bergrettung Schruns-Tschagguns mit insgesamt 15 Personen und zwei Fahrzeugen, zwei Hundeführer der Bergrettung Vorarlberg, ein Notarzt sowie zwei Polizeikräfte.