Nur noch Schutt und Asche

Vorarlberg / 03.11.2019 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Sägewerk bereits in Vollbrand, es konnte nicht mehr gerettet werden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Sägewerk bereits in Vollbrand, es konnte nicht mehr gerettet werden.

Brand eines Kennelbacher Sägewerks führte am Samstag zum Großeinsatz von vier Feuerwehren.

Kennelbach Die Ursache ist noch unklar, die Auswirkungen waren fatal: Am Samstag um 17.20 Uhr bemerkte ein Nachbar des Sägewerkes in Kennelbach Flammen und Rauch im Gebäude. Er verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Als die Feuerwehren vor Ort eintrafen, stand das Sägewerk bereits in Vollbrand.

Wohngebäude evakuiert

Da zu diesem Zeitpunkt eine massive Gefährdung für die Bewohner der angrenzenden Wohnhäuser herrschte, wurden die Objekte von der Feuerwehr und der Polizei evakuiert. Durch ihren intensiven Einsatz konnten die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf die Wohngebäude verhindern. Glücklicherweise sind durch das Feuer keine Personen verletzt worden.

Suche nach Ursache

Das Brandobjekt selbst, in dem gehobeltes Holz gelagert war, wurde jedoch völlig zerstört. Die Ursache für den Ausbruch des Feuers konnte noch nicht festgestellt werden. Ermittler des Landeskriminalamtes begannen am Sonntag in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Wolfurt mit diesbezüglichen Untersuchungen.

Der Brand hatte zu einem Großeinsatz geführt, an dem sich die Feuerwehren von Kennelbach, Bregenz, Wolfurt und Bildstein mit insgesamt 18 Fahrzeugen und 130 Mann beteiligten. Ebenso im Einsatz waren das Rote Kreuz mit drei Fahrzeugen und fünf Sanitätern sowie die Bundespolizei mit drei Streifen. VN-GS