Die Frage nach der Wahrheit als Leitmotiv

Vorarlberg / 04.11.2019 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Karin Lämmerhirt-Meusburger (Sparkasse Bregenz) und Daniel Plankel.

Karin Lämmerhirt-Meusburger (Sparkasse Bregenz) und Daniel Plankel.

Bregenz Rund 50 Besucher fanden sich zur Lesung des neuen Buches „„Als ich jung war“ von Norbert Gstrein im T-Café des Vorarlberger Landestheaters ein.
Der 1961 in Tirol geborene und in Hamburg lebende Schriftsteller las auf Einladung des Franz-Michael-Felder-Archivs aus seinem aktuellen Roman. In seinem jüngsten Buch schildert der Autor klar und fesselnd die verschiedenen traumatisch aufgeladenen Vergangenheiten seines Protagonisten Franz. Die Frage nach der Wahrheit zieht sich als Leitmotiv durch die literarische Arbeit von Norbert Gstrein. „Als ich jung war, glaubte ich an fast alles, und später an fast gar nichts mehr, und irgendwann in dieser Zeit dürfte mir das Glauben abhanden gekommen sein.“ So hieß es an einer zentralen Stelle im Buch. Hungrig nach Leben und sehnsüchtig nach Glück findet sich Franz in Gstreins Roman auf Wegen, bei denen alle Gewissheiten fraglich werden: „Was sich vor mir ausbreitete, war eine Verrücktheit.“

Ingrid Fürhapter und Jürgen Thaler vom Franz-Michael-Felder-Archiv konnten in Bregenz viele Literaturfreunde begrüßen. Darunter waren auch Karin Lämmerhirt-Meusburger (Sparkasse Bregenz), Marianne Zenker-Lauterbach, Daniel Plankel (Ländlebuch), Gudrun Rossdeuscher, Brigitte Flinspach, Burghart Häfele, Kunsthistorikerin Katharina Buttner-Kirschner, Schriftsteller Hans Platzgumer, Franz-Paul Hammling, Allen Cohen, Christine Hartmann und Erich Teutsch. SIE

Weinhändler Patrick Accensi und Kunsthistorikerin Katharina Buttner-Kirschner.

Weinhändler Patrick Accensi und Kunsthistorikerin Katharina Buttner-Kirschner.

Schriftsteller Norbert Gstrein mit Ingrid Fürhapter und Jürgen Thaler vom Franz-Michael-Felder-Archiv. sie
Schriftsteller Norbert Gstrein mit Ingrid Fürhapter und Jürgen Thaler vom Franz-Michael-Felder-Archiv. sie