Zur Lesung in den Kundentresor

Vorarlberg / 04.11.2019 • 18:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Einer durfte beim Weltspartag natürlich nicht fehlen: der Sparefroh.
Einer durfte beim Weltspartag natürlich nicht fehlen: der Sparefroh.

Am Weltspartag belohnte die Dornbirner Sparkasse die Sparer mit einem bunten Programm.

Dornbirn Jung und dynamisch kommt der Sparefroh daher. Obwohl er, genau genommen, schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist und dieses Jahr seinen 63. Geburtstag feiert. Das Maskottchen begleitet schon mehrere Generationen und wurde, besonders für die Jugend der 1960er- und 70er-Jahre, zum Symbol für das Sparen. Die Anfänge des Weltspartags reichen indes viel weiter zurück.

Zwischen 1921 und 1924 gab es in Österreich eine Hyperinflation. Beim ersten Sparkassenweltkongress 1924 in Mailand wurde beschlossen, ab 1925 jährlich am letzten Oktobertag einen Weltspartag durchzuführen, um die Spargesinnung zu stärken. Er wurde in vielen Ländern aller Kontinente gefeiert. Der Höhepunkt des Weltspartags fiel in die Jahre des Wirtschaftswunders ab 1955, die Sparsumme am Weltspartag stieg von damals 46 Millionen Schilling  auf über sechs Milliarden Schilling im Jahr 1980. Diese Zahl bezieht sich auf alle Sparkassen zusammen. Allein in Dornbirn sind es am Weltspartag über eine halbe Million Euro, die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten zur Einzahlung auf ihr Sparbuch bringen.

Vorsorge ist wichtiger als Ertrag

„Der Tag soll daran erinnern, mit dem Geld sorgsam umzugehen“, so Harald Giesinger, Vorstand der Dornbirner Sparkasse. Die Motivation zum Sparen sieht er darin, dass später Anschaffungen finanziert werden können. „Das gesparte Geld bedeutet außerdem eine gewisse Unabhängigkeit“, sagt Harald Giesinger.

Um den Spargedanken erneut kräftig zu beflügeln, gab es in den Filialen der Dornbirner Sparkasse ein buntes Programm und kleine Geschenke, die auch in eine Spende an die CliniClowns Vorarlberg umgemünzt werden konnten. In der Zentrale am Dornbirner Sparkassenplatz 1 ging es bereits am Mittwoch los mit Sprayen und ersten Schritten zum eigenen Graffiti. Tommy Galido und Jenny Huber zeigten den richtigen Umgang mit Stift und Spraydose.

Richtig rund ging es dann am 31. Oktober, dem regenfreien Donnerstag. Highlight für die Sparer war die extrafeine Bewirtung im Weltspartagscafé. Als Belohnung für die kleinen Sparefrohs punktete besonders die spannende Lesung im Kundentresor. erh

Am Weltspartag ging es rund: Finn (v.r.) und Emilia mit Mama Marlene Amann, Nadine Scalet mit Leano und Harald Giesinger, Vorstand Dornbirner Sparkasse.
Am Weltspartag ging es rund: Finn (v.r.) und Emilia mit Mama Marlene Amann, Nadine Scalet mit Leano und Harald Giesinger, Vorstand Dornbirner Sparkasse.
Groß war der Andrang beim Weltspartag in der Dornbirner Sparkasse. erh
Groß war der Andrang beim Weltspartag in der Dornbirner Sparkasse. erh