Keine Kinder mehr aus Tschernobyl nach Vorarlberg

Vorarlberg / 05.11.2019 • 18:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

bregenz Von 2013 bis 2017 unterstützte das Land die Herzenssache „Hilfe nach Tschernobyl“ unter anderem dadurch, dass Kinder für Ferienaktionen nach Vorarlberg geholt wurden. Inzwischen ist Schluss damit, wie LR Johannes Rauch in einer Anfragebeantwortung an den FPÖ-Mandatar Daniel Allgäuer bestätigt. Es sei dem Land mitgeteilt worden, dass nur noch Projekte vor Ort oder in der Region rund um Tschernobyl unterstützt werden könnten. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit sowie dem Wiederaufbau nach Katastrophen könne ausschließlich Hilfe vor Ort zu nachhaltiger Veränderung für die Zukunft der Menschen führen. Dieser Ansatz wurde laut Rauch auch in der neuen Strategie zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Vorarlberg festgehalten. Das Land förderte bislang Projekte im Gesamtwert von mehr als 200.000 Euro.