Laien und Priester

Vorarlberg / 05.11.2019 • 17:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pastoralleiter Michael Willam gab gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Leitungsteams der Seelsorgeregion Auskunft über den Stand der Vorbereitungen. egle
Pastoralleiter Michael Willam gab gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Leitungsteams der Seelsorgeregion Auskunft über den Stand der Vorbereitungen. egle

Seelsorgeraum Vorderland steht vor dem Zusammenschluss.

Zwischenwasser Die Vorbereitungen für das Zusammengehen von insgesamt zehn Pfarren zur Seelsorgeregion Vorderland gehen in den Endspurt. Bereits am 1. Dezember sollen die bisher nur am Papier bestehenden Ideen in die Praxis umgesetzt werden. Die derzeit laufenden Regionalumfrage der VN zu diesem Thema zeigt, dass für die Menschen im Vorderland so ein Projekt vielleicht nicht mehr zentral im Mittelpunkt steht, aber immer noch wichtig ist. Immerhin rund zwei Drittel der Teilnehmer bringen zum Ausdruck, dass ihnen diese überkommunale Zusammenarbeit am Herzen liegt.

Seitens des Leitungsteams des neuen Seelsorgeraums, bestehend aus Pfarrmoderator Cristinel Dobos, Michael Willam und Judith Zortea, wurden nun die in den vergangenen Monaten erarbeiteten ersten Schritte im Bildungshaus Batschuns präsentiert. Von höchstem Interesse für die Besucher war dabei vor allem die künftige Gottesdienstordnung. Diesbezüglich soll auch weiterhin die Eucharistiefeier im Mittelpunkt stehen, ergänzt aber durch je alle fünf Wochen stattfindende Wortgottesfeiern. Diese werden nicht von Priestern durchgeführt, sondern von einem elfköpfigen Laienteam. Da dies vorrangig der größte Knackpunkt bei den Gläubigen zu sein scheint, warnte Generalvikar Hubert Lenz davor, die beiden Formen gegeneinander auszuspielen: „Der Wortgottesdienst ist kein Notnagel.“ Lenz betonte, dass es um „Wort Gottes gehe und nicht um die Kommunion“, wenn sich dies auch in den Köpfen vieler Gläubigen manifestiert habe. Analog wie bisher in Weiler und Röthis bereits praktiziert, sollen die Hochfeste in Sulz und in Muntlix, wie etwa die Mette, künftig abwechselnd stattfinden. Weitere wichtige Veränderung ist die Pensionierung von Pfarrer Felix Zortea, der ab Dezember als Pfarrprovisor in Dafins tätig sein wird. Seine Tagesgeschäfte führt dann der designierte neue Gemeindeleiter Thomas Gassner, die Eucharistiefeiern werden von den insgesamt vier Priestern des Seelsorgeraums übernommen. Der offizielle Startschuss erfolgt am 7. Dezember mit einer Festmesse in Muntlix, zelebriert von Bischof Benno Elbs. CEG