Streit in Rankweil: Obduktion bestätigt Herzversagen

Vorarlberg / 05.11.2019 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

rankweil Jener 69-jährige Mann, der am Samstag in Rankweil von zwei Burschen mit einer Spielzeugpistole bedroht worden war und anschließend tot zusammenbrach (die VN berichteten) ist definitiv einem Herzversagen erlegen. Die durchgeführte Obduktion bestätigte die erste diesbezügliche Vermutung, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Mann habe keine körperlichen Verletzungen aufgewiesen.

Nach Angaben von Polizei-Pressesprecher Horst Spitzhofer sind die Ermittlungen in diesem Fall weitgehend abgeschlossen. Es werde ein Bericht an die Staatsanwaltschaft und an die Jugendwohlfahrt der Bezirkshauptmannschaft ergehen. „Die müssen dann entscheiden, was zu tun ist“, so Spitzhofer. Klar ist, dass die beiden Burschen – sollte ein strafrechtliches Vergehen vorliegen – nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Mit zwölf und 13 Jahren sind sie noch nicht strafmündig. Die Buben hatten am vergangenen Samstag beim Fußballplatz Gastra den 69-Jährigen mit einer Spielzeugpistole bedroht, woraufhin ein Streit zwischen dem Mann und den Burschen entbrannte. Unklar blieb, ob der 69-Jährige erkannte, dass es sich um keine echte Waffe handelte. Jedenfalls warf der Mann mit einem Stein und zwei Holzstöcken nach dem Zwölf- und dem 13-Jährigen, verfehlte sie aber. Der Obduktion zufolge war die Aufregung für den Mann zu viel.