Aus dem Polizeibericht

Vorarlberg / 06.11.2019 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Tochter mit einem Kissen erstickt

Lindau, Kempten Im Prozess gegen eine Mutter wegen des mutmaßlichen Totschlags an ihrer neunjährigen Tochter hat das Landgericht Kempten die Verhandlung vertagt. Für die Strafkammer komme auch eine Verurteilung wegen Mordes aus Heimtücke in Betracht, sagte der Richter am Mittwoch. Die Verteidigerin der Angeklagten beantragte daraufhin, die Verhandlung auszusetzen, da sie sich wegen der veränderten Sachlage nicht genügend vorbereitet sah. Die 50-jährige Angeklagte soll im September 2016 in Lindau am Bodensee ihre Tochter im Schlaf mit einem Kissen erstickt haben. Zwei Monate zuvor hatte sich der Partner der Mutter selbst getötet. Die Frau entwickelte aufgrund einer Depression Suizidgedanken und war der Überzeugung, die Tochter würde ihren Tod nicht verkraften. Die Mutter überlebte ihren Suizidversuch jedoch.

 

Radler gegen ­Fußgänger

Bürs Als ein 19-jähriger Bürser am Mittwoch um 6:35 Uhr zu Fuß auf dem linksseitigen Gehsteig in der Außerfeldstraße in Bürs in Richtung L 81 unterwegs war, kam ihm auf dem Gehsteig ein bisher unbekannter Radfahrer entgegen und fuhr angeblich ungebremst mit dem Vorderrad gegen das rechte Bein des jungen Mannes. Dadurch knickte dessen Bein um und wurde verletzt. Der Radfahrer setzte seine Fahrt ohne anzuhalten und sich um den Verletzten zu kümmern in Richtung Bürs fort. Er oder andere Zeugen des Unfalls werden geben, sich bei der Polizei zu melden.