Diese Bauprojekte hat die Stadt Dornbirn für 2020 auf der Agenda

Vorarlberg / 06.11.2019 • 16:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im Haselstauder Zentrum sind nach der neuen Volksschule weitere Projekte geplant.

Vom Stadtspital bis zur Rappenlochbrücke: 2020 fallen hohe Investitionskosten an.

dornbirn Auch im kommenden Jahr steht eine Reihe von großen Projekten auf dem Bauprogramm der Stadt. Einer der dicksten Brocken ist die Erweiterung des Stadtspitals, die bis Ende 2020 abgeschlossen wird. Aber auch andere Bauvorhaben erfordern einen hohen Investitionsaufwand.

In vollem Gang ist der Neubau des OP-Bereichs. Teile sind bereits fertiggestellt und in Betrieb, nächstes Jahr sind der Bau einer Umbettungs- und Aufwachstation sowie der Zentralsterilisation an der Reihe. „Gegen Jahresende sollte die Erweiterung weitgehend abgeschlossen sein“, hofft Krankenhausreferent Vizebürgermeister Martin Ruepp auf einen weiteren reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten. Die Gesamtkosten werden auf rund 25 Millionen Euro geschätzt.

Teurer Schulbau

Auf dem Bauprogramm der Stadt steht auch die konsequente Fortsetzung des vor 15 Jahren beschlossenen Schulraumkonzepts. Aktuell ist eine neue Volksschule im Stadtteil Forach in Planung. Dieses Projekt hat aufgrund der Bevölkerungsentwicklung Priorität. So gut wie fertiggestellt ist die Volksschule Haselstauden. Der Einzug ist in den kommenden Semesterferien vorgesehen. Gleichzeitig soll nächstes Jahr ein Wettbewerb für eine neue Turnhalle, eine Tiefgarage und ein Kinderhaus im Haselstauder Zentrum ausgeschrieben werden. Geplant ist auch der Neubau der Polytechnischen Schule auf dem Areal bei der Haltestelle Schoren. „Damit würde die Stadthalle, in der Klassen untergebracht sind, frei und für andere Zwecke verfügbar“, so Ruepp. Die neue Schule wäre Teil einer Verbauung der stadteigenen Fläche „Arena Höchsterstraße“, die auch ein neues Jugendzentrum und den Neubau des Eislaufplatzes beinhaltet. Im Fokus der Stadtplanung steht nächstes Jahr auch das Bahnhofsareal. Ruepp kündigt eine städtebauliche Studie für die nähere und weitere Umgebung an. Bereits beschlossen ist die Neugestaltung der Bahnhofstraße zwischen dem Bahnhofsvorplatz und der Lindenkreuzung. Der Neubau der Polizeistation auf dem Gelände südwestlich des Bahnhofs wird 2020 fertiggestellt.

Auf dem Programm steht

2020 die Detailplanung für die nächste Etappe der Fußgängerzone in der Schulgasse bis zur Realschulstraße. Ein Großprojekt, das derzeit intensiv vorbereitet wird, ist der Bau der neuen Brücke über das Rappenloch. Der Startschuss für den Bau einer neuen Brücke über den Landgraben an der Grenze zu Hohenems für Radfahrer und landwirtschaftlichen Verkehr fällt schon demnächst. Im Budget eingeplant sind auch die anteiligen Kosten der Stadt an der Verbindung vom Wallenmahd zur Autobahn und für den Bau einer Lastenstraße vom Autobahnvollanschluss bis zum Messegelände. RHA