Aus für Feldkircher Sonderschule wird Landtags-Thema

Vorarlberg / 07.11.2019 • 20:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Pädagogische Förderzentrum ist im Zentrum Feldkirchs, im alten Gymnasium, untergebracht. Ein Umzug nach Altenstadt war bereits seit Längerem geplant. VN/Schweigkofler
Das Pädagogische Förderzentrum ist im Zentrum Feldkirchs, im alten Gymnasium, untergebracht. Ein Umzug nach Altenstadt war bereits seit Längerem geplant. VN/Schweigkofler

feldkirch, Bregenz Das geplante Aus für die Sonderschule sowie das komplette Pädagogische Förderzentrum in Feldkirch hat nicht nur bei den betroffenen Schülern, Eltern und Lehrern für viel Ärger gesorgt. Hintergrund ist, dass man in der Bildungsdirektion überzeugt ist, dass andere Maßnahmen besser wären. Die Eltern fürchten, dass ihre Kinder einfach in andere Schulen abgeschoben werden sollen, ohne dass ihre Interessen berücksichtigt würden. Sie kritisieren zudem, dass sie überfallsartig vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Ihren Unmut machten sie in der Feldkircher Stadtvertretung laut, die daraufhin einen Grundsatzbeschluss, die VS Altenstadt ohne PFZ zu errichten, verschob.

Das Thema wird nun auch den Landtag beschäftigen. Denn die Neos haben unter dem Titel „Inklusion in Vorarlbergs Schulen: Gibt es dafür einen Plan“ eine Anfrage an, Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink, gestellt. Dabei wollen sie vor allem informiert werden, welchen Plan das Land Vorarlberg bei der Inklusion verfolgt und welchen Einfluss dieser Plan auf die Schließung des PFZ hat. Neos-Klubobfrau Sabine Scheffknecht spricht von einem „Kompetenzwirrwarr der Landesregierung und der Bildungsdirektion“, dieser dürfe nicht zur Folge haben, dass ein Kind auf dem Weg verloren gehe. Die Anfrage solle Klarheit in das Chaos bringen, begründen die Neos die Vorgangsweise. VN-GMS