Faszinierendes Leben im Bienenstock

Vorarlberg / 07.11.2019 • 17:29 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Mitglieder des Bienenzuchtvereins kommen aus Schnepfau, Au, Schoppernau, Schröcken und Damüls. mam
Die Mitglieder des Bienenzuchtvereins kommen aus Schnepfau, Au, Schoppernau, Schröcken und Damüls. mam

Verein im Einsatz für den Bienen-Bestand im Hinteren Bregenzerwald.

au, Schoppernau Der Bienenzuchtverein Au/Schoppernau ist mit seinen gut 30 Mitgliedern stets um das Wohlergehen der Bienen bemüht und kümmert sich um den Bestand im Hinteren Bregenzerwald.

Der Frühling ließ in diesem Jahr lange auf sich warten und die anhaltende Kälte hat die Bienenvölker in ihrer Entwicklung eingebremst. Man spricht von einem unterdurchschnittlichen Bienenjahr. Dennoch freuen sich die Imkerinnen und Imker des Bienenzuchtvereins Au/Schoppernau über jedes Kilogramm eigenen Honig. Die Vereinsmitglieder kommen aus den Gemeinden Schnepfau, Au, Schoppernau, Schröcken und Damüls. Deshalb befinden sich auch etliche Bienenvölker auf hoch gelegenen Bienenständen. Und Gebirgshonig aus dem Hinteren Bregenzerwald ist etwas Besonderes, ist doch die Zeit der Blütentracht recht kurz bemessen.

Zuckerwasser für Vorrat

Der Spätsommer gilt als intensive Zeit in der Imkerei. Ist der Honig geschleudert, kümmern sich die Imker darum, dass die Winterbienen gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet sind. Mit Zuckerwasser wird eine Fütterung vorgenommen, dieses lagern die Bienen ein, um über die langen Wintermonate genügend Futter in ihrem Bienenstock zu haben.

200 Bäume gepflanzt

Was die Vereinsmitglieder alle gemeinsam haben, ist die Faszination für Bienen und ihren Lebensraum. Sie schätzen den gegenseitigen Austausch über Pflege und Behandlung der Bienen, aber auch über Bauweisen und neu ausgetüftelte Systeme der Beuten und Bienenkisten. Auch die Frage, wovon sich die Bienen in der immer homogener werdenden Natur künftig ernähren, beschäftigt die Vereinsmitglieder. Aus diesem Grund hat der Bienenzuchtverein eine Aktion gestartet und 200 Lindenbäume als zukünftige Nahrungsquelle ihrer Honigbienen gepflanzt. Nachwuchssorgen hat der seit 1910 bestehende Verein keine. Obmann Thomas Fuchs konnte auch in diesem Jahr auf der Jahreshauptversammlung junge neue Mitglieder begrüßen. Zudem durfte er in diesem Jahr an gleich fünf Mitglieder für über 30 Jahre Verbundenheit zum Verein seinen Dank aussprechen und eine Ehrentafel überreichen. mam

Als Obmann des Bienenzuchtvereins liegt mir das Wohl der Bienen natürlich sehr am Herzen. Durch die Arbeit mit den Bienen bekommt man einen ganz anderen, neuen Zugang zur Natur und zu deren Zusammenhängen. Thomas Fuchs

Als Obmann des Bienenzuchtvereins liegt mir das Wohl der Bienen natürlich sehr am Herzen. Durch die Arbeit mit den Bienen bekommt man einen ganz anderen, neuen Zugang zur Natur und zu deren Zusammenhängen. Thomas Fuchs

Ich  habe vor 29 Jahren mit der Imkerei angefangen und damals wie heute fasziniert mich an den Bienen jedes einzelne Individuum und was so ein Bienenvolk im gemeinsamen Großen zu leisten imstande ist. Harald Elmenreich

Ich  habe vor 29 Jahren mit der Imkerei angefangen und damals wie heute fasziniert mich an den Bienen jedes einzelne Individuum und was so ein Bienenvolk im gemeinsamen Großen zu leisten imstande ist. Harald Elmenreich

Die Imkerei ist ein Hobby, das mir viel Freude macht, ganz besonders , weil ich die Biene als Tier sehe, welches mir wichtig ist, und weil ich durch mein Tun dazu beitragen kann, auch den Fortbestand der Pflanzen zu wahren. Andrea Elmenreich

Die Imkerei ist ein Hobby, das mir viel Freude macht, ganz besonders , weil ich die Biene als Tier sehe, welches mir wichtig ist, und weil ich durch mein Tun dazu beitragen kann, auch den Fortbestand der Pflanzen zu wahren. Andrea Elmenreich