Aus für Feldkircher Sonderschule wird Thema im Landtag

Vorarlberg / 08.11.2019 • 11:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Pädagogische Förderzentrum ist im Zentrum Feldkirchs, im alten Gymnasium, untergebracht. Ein Umzug nach Altenstadt war bereits seit Längerem geplant. VN/SCHWEIGKOFLER

Inklusion und PFZ-Schließung Inhalt der ersten Anfrage der Neos in der neuen Legislaturperiode.

Gernot Schweigkofler

Feldkirch, Bregenz Das geplante Aus für die Sonderschule sowie das komplette Pädagogische Förderzentrum in Feldkirch hat nicht nur bei den betroffenen Schülern, Eltern und Lehrern für viel Ärger gesorgt. Hintergrund ist, dass man in der Bildungsdirektion überzeugt ist, dass andere Maßnahmen besser wären. Die Eltern fürchten, dass ihre Kinder einfach in andere Schulen abgeschoben werden sollen, ohne dass ihre Interessen berücksichtigt würden. Sie kritisieren zudem, dass sie überfallsartig vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Ihren Unmut machten sie in der Feldkircher Stadtvertretung laut, die daraufhin einen Grundsatzbeschluss, die VS Altenstadt ohne PFZ zu errichten, verschoben hat.

Das Thema wird nun auch den Landtag beschäftigen. Die Neos haben unter dem Titel „Inklusion in Vorarlbergs Schulen: Gibt es dafür einen Plan?“ eine Anfrage an Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink gestellt. Dabei wollen sie vor allem darüber informiert werden, welchen Plan das Land Vorarlberg bei der Inklusion verfolgt und welchen Einfluss dieser Plan auf die Schließung des PFZ hat. Neos-Klubobfrau Sabine Scheffknecht spricht von einem „Kompetenzwirrwarr der Landesregierung und der Bildungsdirektion“. Das dürfe nicht zur Folge haben, dass ein Kind auf dem Weg verlorengehe. Die Anfrage solle Klarheit in das Chaos bringen, begründen die Neos ihre Vorgehensweise in einer Aussendung.