Chancengleichheit für Montafoner Kinder

Vorarlberg / 10.11.2019 • 17:17 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Es wurde an der Chancengleichheit für Kinder gearbeitet.
Es wurde an der Chancengleichheit für Kinder gearbeitet.

4. Montafoner Familiengipfel war der Auftakt für Modellvorhaben „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“.

Montafon Im Prozess „Familienfreundliches Montafon“ hat der Stand Montafon in den vergangenen Jahren mehrere Projekte erfolgreich realisiert. Der „4. Montafoner Familiengipfel“ war die Weiterführung des Erfolgskurses und gleichzeitig Auftakt für das neue Modellvorhaben „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“.

Optimal unterstützen

Standesrepräsentant Bürgermeister Herbert Bitschnau und Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier machten beim „4. Montafoner Familiengipfel“ in der Rätikonhalle Vandans am Anfang einen Rückblick auf die vergangenen Jahre. So wurde beispielsweise das Projekt „Gesund Aufwachsen im Montafon“ auf die Beine gestellt, das als Basis für die jetzt landesweite Aktion „Gesund Aufwachsen in Vorarlberg“ dient. „Außerdem wurde das Spiel- und Freiraumkonzept gemeindeübergreifend realisiert“, so Herbert Bitschnau. „Seit 2015 konnten wir durch das starke Engagement aller Beteiligten die Kinder- und Schülerbetreuung deutlich ausbauen und das Angebot mehr als verdoppeln“, freut sich auch Monika Vonier.

Jüngste Erfolgsmeldung: Vor wenigen Wochen wurde im Hochmontafon der erste Ganztagesstandort für eine durchgängige Kinderbetreuung realisiert. Am zweiten regionalen Schwerpunkt der Kinder- und Schülerbetreuung in Gortipohl ist die gesamte Palette der Kinderbetreuung vereint. Angefangen vom Eltern-Kind-Zentrum über den Kindergarten bis hin zur Volks- und Mittelschule werden hier Kinder ab einem halben Jahr ganztägig und durchgehend betreut.

Jedes Kind ist wertvoll

Neben dem Blick zurück war beim „4. Montafoner Familiengipfel“ der Blick vor allem nach vorne gerichtet – auf das aktuelle Fokusprojekt „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“. „Ziel ist es, Kinder und ihre Familien in allen Lebenslagen bestmöglich unterstützen zu können und genau das anbieten zu können, was in der jeweiligen Situation das Beste ist“, informiert Projektkoordinatorin Bettina Ganahl vom Stand Montafon. „Das Modellvorhaben orientiert sich an der Vision, die Chancengerechtigkeit für alle in Vorarlberg lebenden Kinder von der Geburt bis zum Eintritt ins Berufsleben zu sichern und zu verbessern“, so Ganahl weiter. „Jedes Kind soll seine Talente entwickeln und sich als einzigartiger Teil einer Gemeinschaft erleben können, unabhängig von seiner Ausgangslage.“

Gemeinsam mit Eltern, Pädagogen, den Bürgermeistern der Talschaft sowie weiteren Experten wurden beim Familiengipfel die notwendigen Rahmenbedingungen diskutiert. An mehreren Tischen wurden in Gruppenarbeiten an Ideen gearbeitet, wie die Zugänge zu Angeboten aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Freizeit usw. gestaltet werden können, damit Chancengleichheit für alle Kinder gleichermaßen erreicht wird. „Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Beteiligten für das große Engagement und vor allem für die ehrliche Leidenschaft an diesem zukunftsweisenden und spannenden Projekt“, so Standesrepräsentant Herbert Bitschnau abschließend.

„Jedes Kind soll seine Talente entwickeln, unabhängig von der Ausgangslage.“

Zahlreiche Experten trafen sich in der Rätikonhalle zum Gedankenaustausch beim politisch stark besetzten 4. Montafoner Familiengipfel. meznar
Zahlreiche Experten trafen sich in der Rätikonhalle zum Gedankenaustausch beim politisch stark besetzten 4. Montafoner Familiengipfel. meznar