OJAD verabschiedete sich von Guntram Mäser

Vorarlberg / 11.11.2019 • 18:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jugendkoordinator Elmar Luger, Kurt Nachbaur (OJAD), Guntram Mäser und OJAD-Chef Martin Hagen. OJAD
Jugendkoordinator Elmar Luger, Kurt Nachbaur (OJAD), Guntram Mäser und OJAD-Chef Martin Hagen. OJAD

Jugendstadtrat tritt nach 20 Jahren ab. Alexander Juen folgt ihm nach.

Dornbirn Diesmal legten sich Cyrill und seine Gehilfen wieder besonders ins Zeug, um ein feines Mittagessen zum besonderen Anlass zu kochen. Es galt, Abschied zu nehmen am letzten Freitag – und das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die OJAD bedauert den Rückzug von Guntram Mäser aus dem Stadtrat und bedankte sich für seinen großartigen Einsatz für die Jugend und im Speziellen für die Jugendarbeit in Dornbirn. Mäser war seit 1999 Mitglied des Stadtrats und zuletzt zuständig für die Ressorts Jugend, Stadtmarketing, Internationale Kontakte und EU.

Gemeinsam mit Elmar Luger, Jugendkoordinator der Stadt, wurde auf neun Jahre wertvolle Arbeit für die Jugend Dornbirns zurückgeblickt. Gleich zu Beginn von Mäsers Zeit als Stadtrat brannte das Jugendzentrum Vismut in der Schlachthausstraße ab. So startete er mit Krisenintervention in seine Funktion  und konnte bereits da seine Expertise einfließen lassen.

Am Puls der Zeit bleiben

In den Jahren mit Jugendstadtrat Guntram Mäser wurden zahlreiche neue Projekte entwickelt, die sich erfolgreich etabliert haben. Dazu gehören der neue Mädchentreff, „welcome.zu.flucht“ und OJAD 4.0. Zum Dank für seine Arbeit  überreichte Geschäftsführer Martin Hagen ein handgefertigtes Paddel aus der Bootswerkstatt mit der Inschrift „Danke Guntram Mäser – 20 Jahre Stadtrat, 9 Jahre Jugendstadtrat“.

Eine grafische Darstellung der vielfältigen Projekte der OJAD, an denen Guntram Mäser als Jugendstadtrat mitgewirkt hatte, wurde ihm ebenfalls übergeben. „Ich wünsche der OJAD, dass sie ein so offenes Haus bleibt wie bisher und weiterhin so viele unterschiedliche Zielgruppen anspricht und betreut“, sagte Mäser. Er hob das fachlich sehr gut ausgebildete OJAD-Team hervor mit dem Wunsch, dass sie in dieser Art weitermachen und am Puls der Zeit bleiben mögen.

Martin Hagen freut sich nun auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtrat Alexander Juen. „Grundvoraussetzung für eine gelingende Jugendarbeit ist ein gutes und wertschätzendes Gesprächsklima zwischen der Stadtpolitik und den Jugendvereinen. Mit Alexander Juen kommt frischer Wind ins Rathaus. Der gebürtige Innsbrucker hat zwei Söhne und ist mit einer Lehrerin verheiratet. Er freut sich auf die neue interessante Aufgabe als Stadtrat für Jugend“, wusste Martin Hagen. erh