145 Jahre im Zeichen der Musik

Vorarlberg / 12.11.2019 • 17:19 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Musikverein Fußach blickt auf eine lange musikalische Tradition zurück. Musikverein
Der Musikverein Fußach blickt auf eine lange musikalische Tradition zurück. Musikverein

Konzert des Musikvereins Fußach lädt zur musikalischen Reise.

Fußach 1874 wurde zum ersten Mal in Fußach im Musikverein zum Instrument gegriffen. Seit diesem Zeitpunkt wird in der Rheindeltagemeinde zusammen geprobt. Mit 73 Jahren vertritt Ignaz Muster den ältesten Platz im Verein. Die Jüngste ist mit 14 schon bei der großen Musik dabei.

Raphael Keller (25) ist seit eineinhalb Jahren Kapellmeister und führt die Gruppe von rund 50 Personen durch die meist modernen Stücke. „Nein, wird haben keine Nachwuchs­probleme“, erzählt Keller im Gespräch. Laufend kommen neue junge Talente von der Musikschule zu dem Verein dazu. Zwischen acht und zehn Jahren beginnt die musikalische Zeit bei den „Mini Stars“. Hier musizieren die 13 „Minis“ schon nach einem Jahr Musikschule zusammen. In der nächsten Altersgruppe sind die Musikanten zwischen zehn und 18 Jahre alt. Die sogenannten „Young Stars“ bestehen aus 22 Jugendlichen und werden von Severin Keller geleitet.

Bei den Musikanten besteht kein Nachwuchsproblem, doch bei den Instrumenten gibt es einen Mangel. Die Tuba wird aktuell nur von einem zehnjährigen Jungen gespielt.

Einmal pro Woche treffen sich die Musikanten zur Probe. Vor einem Auftritt zweimal. Das am 16. November stattfindende Cäcilienkonzert handelt von der Französischen Revolution mit der Filmmusik von Ratatouille. An diesem Abend werden ab 20 Uhr die Türen der Mehrzweckhalle Fußach geöffnet. Für eine freiwillige Spende spielt der Musikverein Fußach ein abwechslungsreiches Programm. Eine Vorstellung, die man so noch nicht kennt.

Der Verein hat sich überlegt, den Film „1805 – A Town’s Tale“ stumm im Hintergrund zu zeigen. Wieder zum Leben erweckt wird das ganze durch eigene musikalische Begleitung. Der 30-minütige Kurzfilm handelt von Phillipe, einem Soldat der napoleonischen Truppen und seiner geliebten Mina, die in der österreichischen Stadt Krems wohnt. Für Mina verlässt Phillipe das Soldatenlager, um die Bewohner der Stadt vor Überfällen der napoleonischen Truppen zu warnen. Mit einem raffinierten Trick gelingt es ihnen, Napoleons Truppen auszutricksen.

Am selben Abend wird die neue Uniform des Vereins vorgestellt. Als Vorbild nehmen sie die Kaiserjäger, die die Musikanten bereits seit 1874 als Muster nutzen. VN-moi

Für mich ist es viel schöner in einer Gruppe zu musizieren, als allein. Ich spiele seit acht Jahren Klarinette. Dazu gekommen bin ich durch meine Mama, da sie auch im Musikverein Fußach Klarinette spielt. Lisa Sagmeister, 17

Für mich ist es viel schöner in einer Gruppe zu musizieren, als allein. Ich spiele seit acht Jahren Klarinette. Dazu gekommen bin ich durch meine Mama, da sie auch im Musikverein Fußach Klarinette spielt. Lisa Sagmeister, 17

Was ich schon immer wollte, war, das Hobby zum Beruf zu machen. Ich fing vor 13 Jahren an Schlagzeug zu spielen und vor eineinhalb Jahren habe ich mein Ziel erreicht. Heute bin ich Kapellmeister und Musiklehrer. Raphael Keller, 25

Was ich schon immer wollte, war, das Hobby zum Beruf zu machen. Ich fing vor 13 Jahren an Schlagzeug zu spielen und vor eineinhalb Jahren habe ich mein Ziel erreicht. Heute bin ich Kapellmeister und Musiklehrer. Raphael Keller, 25

Zur Musik kam ich durch meine Tochter. Sie wollte zum Musikverein und ich habe dann auch angefangen. Seit 1984 spiele ich Bariton. Ich war drei Jahre auf der Musikschule, ein Jahr im Ensemble und seit 1988 beim Verein. Ignaz Muster, 73

Zur Musik kam ich durch meine Tochter. Sie wollte zum Musikverein und ich habe dann auch angefangen. Seit 1984 spiele ich Bariton. Ich war drei Jahre auf der Musikschule, ein Jahr im Ensemble und seit 1988 beim Verein. Ignaz Muster, 73