Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 12.11.2019 • 18:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Hohenweiler Rudolf Berkmann (87) ist das jüngste von acht Kindern von Felix und Kreszentia Berk­mann und inzwischen das letzte noch lebende. Sechs Jahre ging Rudolf in Hohenweiler in die Schule, der Vater hatte in Hohenweiler einen Hof in Pacht. Die letzten beiden Schuljahre besuchte Rudolf in Niederstaufen, wo Vater vorübergehend eine Landwirtschaft pachten konnte. Als der Besitzer zurückkehrte, kehrten sie nach Hohenweiler zurück, wo dann der Vater in der Landwirtschaft des Onkels mithalf. Seine ersten beiden Berufsjahre begann Rudolf in der Landwirtschaft der Witwe Hiebeler. Dann machte er von 1947 bis 1950 die Lehre als Huf- und Wagenschmied beim Wilburger in Lochau und blieb dort noch ein weiteres Jahr als Schmiedegeselle. Danach arbeitete er ein Jahr als Schweißer bei der Elektra GmbH und anschließend ein Jahr in Langen bei Bregenz bei Josefa Jurecka. Von 1952 bis 1954 wirkte er in der Schlosserei Geißer in Hörbranz.

In den Jahren 1954 bis 1957 besuchte Rudolf die Gendarmerieschule in Tirol, kam dann in die provisorische Grenzschutzabteilung und dann ins Jägerbatallion. Von 1957 bis 1960 war Rudolf Betriebsschlosser bei Baumeister Walter Rhomberg. Von 1960 an arbeitete Rudolf als Zahnradfräser bei Dornier in Lindau, bis er am 31. Juli 1991 in Rente ging.

1956 kaufte Rudolf einen Bauplatz in Hohenweiler und baute dort ein Haus, in das er 1958 nach seiner Heirat am 9. Oktober mit Aloysia, geb. Burtscher, einziehen konnte. Aloysia lernte Rudolf in ihrer Heimat Opfenbach bei einem Motorradausflug kennen. Die Familie wuchs durch Sohn Felix und die Töchter Roswitha, Waltraud und Petra und sie führten ein harmonisches Familienleben. Aloysia verstarb im Jänner 2017 nach 57 Ehejahren an Leukämie. Felix und Petra leben noch im Haus. Durch Roswitha hat Rudolf eine 30-jährige Enkeltochter namens Anita.

Rudolfs Berufsleben war Grundstein für sein Hobby. Er hat im Keller eine gut ausgestattete Schmiede. Mit viel Freude hat Rudolf im eigenen Wald gearbeitet und Bauholz hergestellt, dabei handelte er stets sehr achtsam. Gerne ging Rudolf in die Berge und arbeitete im Garten, doch allmählich lassen die körperlichen Kräfte nach. Zum Zeitvertreib spielt er gerne hin und wieder Gesellschaftsspiele.

Das Jubiläum wird zu Hause mit der Familie und Nachbarn gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!