Hubertusfeier als Erntedank der Jäger

Vorarlberg / 12.11.2019 • 17:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alt-LR Erich Schwärzler, Landesjägermeister Christof Germann, Bgm. Tobias Bischofberger und Bezirkshauptmann Elmar Zech. mam
Alt-LR Erich Schwärzler, Landesjägermeister Christof Germann, Bgm. Tobias Bischofberger und Bezirkshauptmann Elmar Zech. mam

300 Jägerinnen und Jäger bei der Jubiläumsfeier in Mellau.

Mellau Mit einem Gottesdienst, zelebriert von Dekan Georg Willam, umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe Kleinwalsertal, dem Johlarquintett und dem Flügelhornduo Bär, begann das „Jäger Erntedankfest“ des Bezirks Bregenz in der Pfarrkirche Mellau. Anschließend übersiedelten die knapp 300 Jäger und Jägerinnen in den Mellauer Dorfsaal, wo die offizielle Hubertusfeier stattfand.

Organisator und Moderator Roland Moos hatte die Ehre den kapitalen Hubertushirsch und die drei Beihirsche aus dem Mellental zu präsentieren.

100 Jahre Jägerschaft

Die Feier stand ganz im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Vorarlberger Jägerschaft. Bezirksjägermeister Hans Metzler bedankte sich bei Bürgermeister Tobias Bischofberger für die Gastlichkeit und gratulierte zum neuen Saal, der der Hubertusfeier einen würdigen Rahmen verlieh. Weitere Grußworte gingen an LAbg. Bernhard Feuerstein, an den Landwirtschaftskammerpräsidenten Josef Moosbrugger, Bezirkshauptmann Elmar Zech und Wildbiologe Hubert Schatz. Ein herzliches Grüß Gott ging an Bezirksforsttechniker Peter Feiersinger und Altlandesrat Erich Schwärzler. Stellvertretend für alle Grundbesitzer wurden Albert Hager aus Mellau und Hugo Waldner aus Egg willkommen geheißen. Ebenfalls unter den Gästen weilten Altbezirksjägermeister Elmar Müller, Landesjägermeister Christoph German und Hegeobmann Gerhard Lotteraner. Ehrengast war Landesjägermeister Maximilian Mayr-Melnhof aus Salzburg. Die Jägerschaft wurde durch die Innwälder Neu unter der Leitung von Walter Bär musikalisch unterhalten.

Bürgermeister Tobias Bischofberger sprach seine Hochachtung vor der Bedeutung der Jagd aus, erwähnte jedoch auch die gesellschaftlichen Vorgaben, die es zu berücksichtigen gebe. Landesjägermeister Christoph German sprach an, dass die Verantwortung bei jedem Einzelnen liege, ein Dialog auf Landesebene sei sicher hilfreich, jedoch müssten anstehende Probleme vor Ort in den Revieren gelöst werden.

Bedeutung der Jagd

Bei der Hubertusansprache berichtete LJM Maximilian Mayr-Melnhof von 130.000 jagenden Menschen in Österreich, von den Säulen der Jagd, die der Natur nachhaltig nützt und Lebensräume und Artenvielfalt schützt. Er appellierte das „Privileg Tradition und Brauchtum zu bewahren und Verantwortung zu tragen“. Zum Abschluss bedankte sich Hegeobmann Gerhard Lotteraner bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung, die zum Gelingen der Hubertusfeier beigetragen hatte. mam

Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof mit Bezirksjägermeister HM Hans Metzler.
Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof mit Bezirksjägermeister HM Hans Metzler.