Stadt Bregenz schafft neuen Wohnraum

Vorarlberg / 14.11.2019 • 17:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gegen Ende des kommenden Jahres werden in Bregenz beim Projekt im Bereich der Riedenburg rund 30 Wohnungen fertig. fst
Gegen Ende des kommenden Jahres werden in Bregenz beim Projekt im Bereich der Riedenburg rund 30 Wohnungen fertig. fst

2020 wird es mehr Wohnungen als in den Vorjahren geben.

Bregenz Bei der VN-Regionalumfrage geben derzeit von 293 Teilnehmern 222 an, dass der Ausbau des Angebots von leistbaren Wohnungen für sie hohe Bedeutung hat. Ein Teilnehmer regt hier beispielsweise an, dass es für ihn wichtig sei, Wohnungen leistbarer zu machen, damit auch jungen Leuten mit geringerem Einkommen noch Luft zum Leben bleibt. „Mit diesen hohen Mieten geht manchen die Luft aus“, so der Kommentar.

4000 gemeinnützige Wohnungen

Leistbare Wohnungen sind gerade in Bregenz sehr begehrt. In der Landeshauptstadt stehen rund 4000 gemeinnützige Wohnungen zur Verfügung. Derzeit sind rund 744 Wohnungswerber bei der Stadt registriert. Pro Jahr werden rund 200 bis 220 gemeinnützige Wohnungen vergeben. Das gilt auch für 2020. Allerdings ist das noch nicht alles. Denn es werden zusätzlich zwei größere Wohnbauprojekte fertiggestellt. Einmal am Brachsenweg, hier werden ca. 40 Wohnungen von der Wohnbauselbsthilfe in Kooperation mit der Stadt vergeben. Am Montag, 25. November gibt es dazu ab 19 Uhr in der Schule Schendlingen eine Infoveranstaltung. Und gegen Ende 2020 kommen beim Projekt „Riedenburg“ ca. 30 Wohnungen dazu.

Damit Wohnen überhaupt leistbar bleibt, muss verdichtet gebaut werden. Ein Beispiel dafür gibt es am Feldmoos: Die alten Häuser wurden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Die neuen Häuser werden bereits in verdichteter Bauweise geplant, sodass auf gleicher Grundfläche mehr Wohnraum geschaffen wird. Ähnlich könnte auch bei den Südtiroler-Siedlungen verfahren werden. „Die in die Jahre gekommenen Bauten könnten durch zeitgemäße, mehrgeschoßige Neubauten im Stil der Siedlung ersetzt werden, die großen Innenhöfe böten sich ebenfalls als Baugrund an“ regt der langjährige Wohnungsstadtrat von Bregenz, Michael Ritsch, an.