Kappili-Kilbi in Lustenau als Fest mit familiärem Charakter

Vorarlberg / 15.11.2019 • 11:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Kilbiteam: Andreas Schmid, Helmut Fitz, Christian Ronacher, Hugo Eisele, Gerda Windhager, Gernot Grabher, Ingrid Peer und Lothar Scheffknecht. VV

Zum Patrozinium der Loretokapelle fand sich eine stattliche Anzahl von Gläubigen ein.

lustenau Bereits zum 20. Mal wurde zum Patrozinium die „Kappili-Kilbi“ gefeiert, die von Ingrid Peer ins Leben gerufen wurde. „Jetzt ist es genug für mich, das war die letzte Kilbi, die ich organisiert habe!“ beteuerte die treue Nachbarin, die jedes Jahr, zusammen mit mehreren Helfern, für einen reibungslosen Ablauf des kleinen Festes sorgte. Nun soll die Organisation in jüngere Hände übergehen, aber möglichst weitergeführt werden, was sicher auch im Sinn der Besucherinnen und Besucher ist, die diese Tradition liebgewonnen haben.

Pfarrer Thomas Sauter zelebrierte die Messe.
Pfarrer Thomas Sauter zelebrierte die Messe.

Die Predigt von Pfarrer Thomas Sauter war eine launige Ansprache, der die Frage vorausging, für wen die Feier eigentlich stattfinden soll. „In erster Linie für die Wohltäter der Kapelle, aber auch für jenen, der immer sein Fahrrad an die Eingangsmauer stellt, anstatt es im Radständer zu versorgen sowie für die jungen Leute, die sich auf der kalten Steinbank treffen und unterhalten. Auch für die rasanten Autofahrer, die vorbeidonnern, ohne die Loretokapelle zu beachten und natürlich auch für jene, denen das Kleinod etwas bedeutet und die hier Messe feiern und Familienfeste begehen.“ Sie alle sollen laut Pfarrer Sauter den Segen bekommen. Er appellierte auch an die Gönner, dass sie sich großmütig zeigen, wenn es darum geht, die Kapelle zu renovieren. Ivaila Valazza auf der Querflöte und Katharina Felder auf dem Fagott sorgten mit wunderbarem Spiel für stimmungsvolle Töne und angenehme Begleitung des Volksgesangs. Im Anschluss traf man sich auf dem Vorplatz der Marienkapelle zu anregenden Gesprächen und den angebotenen Köstlichkeiten. vv