Sausertreffen der Männerchöre in Höchst

Vorarlberg / 19.11.2019 • 17:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gesamtchor der Teilnehmer aus Höchst, Gaißau, Rheineck, St. Margrethen und Thal im Pfarrsaal der Rheindeltagemeinde. Ajk
Gesamtchor der Teilnehmer aus Höchst, Gaißau, Rheineck, St. Margrethen und Thal im Pfarrsaal der Rheindeltagemeinde. Ajk

Treffpunkt für Sänger von beiden Seiten der Grenze.

Höchst Seit 145 Jahren kennen Männerchöre aus dem Schweizer Rheintal das „Sauser-Rendezvous“. Seit zehn Jahren ist auch der Männergesangverein Höchst 1864 Mitglied in diesem illustren Verein. Wenn der Sauser, Suser oder Sturm gepresst ist, steht das Treffen auf dem Programm, das heuer im Pfarrsaal Höchst durchgeführt wurde.

Dabei gilt es seit jeher, „strenge“ Traktanden einzuhalten. So war diesmal der Männerchor Thal damit beauftragt, den aufschlussreichen Bericht über das dort im Vorjahr durchgeführte 144. Rendezvous vorzutragen. In Höchst waren auch die Singgemeinschaft Rheineck/Gaißau sowie der Männerchor Harmonie St. Margrethen samt Partnerinnen und Freunden der Chormitglieder mit dabei. Schließlich hat jeder Chor zwei Lieder vorzutragen, zum Abschluss stehen zum Gesamtchor alle Sänger gemeinsam auf der Bühne.

Zukunft der Männerchöre

Schließlich lud Moderator Andreas Hämmerle die Leiter und Vorstände der Vereine zum Gespräch über Chancen und Zukunft der Männerchöre. Gibt es Visionen, gibt es die Möglichkeit, dass Chöre einander gegenseitig unterstützen? Man einigte sich rasch: Die gemeinsamen Interessen und die sehr guten zwischenmenschlichen Beziehungen bieten auch allerhand Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung. Für den MGV Höchst nahmen Vorstand Arno Blum und Chorleiter Mathias Wachter teil. Natürlich wurde auch dem Sauser zugesprochen, es gab feine Speisen und zwischendurch Beiträge der Chöre. Höchst überraschte mit „Männer“ von Herbert Grönemeyer. Weil Singen noch stärker ist als Sprache, tragen Treffen wie das Sauser-Rendezvous zur Förderung guter Beziehungen bei und bieten Anregungen, Liedgut singender Kameraden zu übernehmen. AJK