Poesie von Harald Gfader in Hard

Vorarlberg / 21.11.2019 • 17:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Harald Gfader zeigt seine Werke in der Galerie.Z in Hard.
Harald Gfader zeigt seine Werke in der Galerie.Z in Hard.

Ausstellung in der Harder Galerie.Z bis 21. Dezember.

Hard Der Vorarlberger Künstler Harald Gfader weiß selbst im Kanzleideutsch diverser Antworten aus Ämtern und Behörden Poesie zu entdecken. Sie findet Niederschlag in oftmals ironisch verfremdeten Werken, etwa in der Serie „Anleitung zum . . .“

Zu sehen gibt es solche Werke derzeit im Rahmen der Ausstellung in der Harder Galerie.Z bis 21. Dezember. Der vollständige Titel der Ausstellung lautet übrigens: „Anleitung zum frustrationsbefreiten Antrag für Stipendien/Kunstförderungen und Unterstützungen – anwendbar im Kulturland Österreich Tu Felix.“ Es sind Beiträge für das Schundheft Nummer 23 ausgestellt, das beim Label unartproduktion in der Reihe der von Ulrich Gabriel herausgegebenen Schundhefte erschienen ist. Im Text zur Ausstellung ist zu lesen: „Harald Gfader setzt Text und Bild als eigenständige Kompositionselemente ein, was zu einem wesentlichen Merkmal seines gesamten Oeuvres geworden ist. Charakteristisch für den Absolventen der Universität für Angewandte Kunst in Wien ist zudem sein Aufgreifen von alltäglichen Situationen, Vorkommnissen, Absurditäten und Ärgernissen, die er in einem künstlerischen Prozess verarbeitet.“ Harald Gfader, Jahrgang 1960, ist seit Jahren in Galerien im In- und Ausland präsent, gerne auch in der Galerie.Z. AJK