Frastanz hat fünftes e ins Visier genommen

Vorarlberg / 24.11.2019 • 17:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vier sind nicht genug: Die Gemeinde Frastanz hat sich zum Ziel gesetzt, alle der möglichen fünf e zu holen. Gemeinde
Vier sind nicht genug: Die Gemeinde Frastanz hat sich zum Ziel gesetzt, alle der möglichen fünf e zu holen. Gemeinde

Marktgemeinde will bis 2026 zu den Besten gehören.

Frastanz Seit 2003 ist die Marktgemeinde Frastanz beim e5-Programm des Energieinstituts. Ziel des Programms ist der effiziente Umgang mit Energie und die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energieträgern. Je mehr eine Gemeinde in dieser Hinsicht unternimmt, desto besser. Alle vier Jahre werden die Anstrengungen der e5-Mitglieder gesichtet und bewertet. In jeder Gemeinde gibt es dabei ein mögliches Maximalpotenzial für energieeffizientes Handeln. Die in Frastanz umgesetzten Maßnahmen wurden bei der Zertifizierung im Jahr 2014 vom Energieinstitut Vorarlberg mit vier von fünf möglichen e ausgezeichnet, bei der Rezertifizierung im Vorjahr wurden diese vier e bestätigt: Sie besagen, dass mehr als die Hälfte aller möglichen Anstrengungen unternommen wurden, um Energie zu sparen.

Bemühungen forcieren

In der Marktgemeinde will man sich damit aber nicht zufrieden geben. Bürgermeister Walter Gohm spricht allen seit 2003 an diesem e5-Programm beteiligten Personen seinen Dank für das Engagement aus, das zu diesem tollen Ergebnis geführt hat. Gleichzeigt versichert der Bürgermeister, diese Bemühungen weiter forcieren und unterstützen. „Wir wollen in Sachen Klimaschutz zu den Besten gehören“, betont Gohm und erklärt das fünfte e zum Ziel für die Zertifizierung im Jahr 2026. Man wolle damit auch einen markanten Beitrag zum Ziel des Landes leisten, das bekanntlich bis zum Jahr 2050 energieautonom sein will.

Für das e5-Team wurden in den vergangenen Wochen neue Mitstreiter gesucht und gefunden. e5-Energiebeauftragter bleibt Markus Burtscher. Der Gemeindemitarbeiter ist „von Amts wegen“ für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes zuständig.