Absicherung gegen Naturgewalten

Vorarlberg / 25.11.2019 • 18:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wichtiger Schutz des Siedlungsraums. WLV
Wichtiger Schutz des Siedlungsraums. WLV

Unterstützung aus der Landeskasse für acht Bauprojekte der Wildbach- und Lawinenverbauung.

Bregenz Der Schutz und die Sicherheit des Siedlungsraumes vor den Naturgewalten ist ein wichtiges Anliegen. Jüngste Beispiele sind acht Verbauungsprojekte in fünf Gemeinden mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,85 Millionen Euro. Mehr als 640.000 Euro werden von Landesseite zur Verfügung gestellt.

Mit den Schutzbauten sollen bestehende Risiken wie Steinschlag, Muren, Hochwasser oder Rutschungen möglichst minimiert werden. Die Projekte, die zum Schutz der Bevölkerung und des Lebensraums umgesetzt werden, gilt es konsequent fortzusetzen, bekräftigt Landeshauptmann Wallner. „Es muss laufend vorgebeugt, reagiert und optimiert werden“, betont auch Landesrat Christian Gantner. Gerade in Bergregionen seien Gemeinden auf Hilfestellung durch das Land angewiesen, weil Schutzprojekte eine große finanzielle Belastung darstellen, die allein nicht zu schultern wären.

In Möggers werden die Projekte am Loamererbach und am Tobelbach finanziell unterstützt. Gebaut wird ebenso am Sulzergraben sowie an der Rutschung Hemmessen in Doren. In St. Gallenkirch wird beim Gandazugtobel neben anderen Maßnahmen ein bestehendes Geschiebeauffangbecken vergrößert.

In Summe über 1,3 Millionen Euro werden in Dornbirn für Sanierungsmaßnahmen im Bereich Alpriese sowie beim Schwendtobelbach aufgewendet. Der genehmigte Landesbeitrag für beide Projekte beläuft sich auf mehr als 260.000 Euro.

In der Gemeinde Mittelberg im Kleinwalsertal ist es durch zusätzliche Maßnahmen beim Dürrenbodenbach-Projekt zu Mehrkosten in Höhe von 500.000 Euro gekommen. Von Landesseite werden deshalb weitere 115.000 Euro beigesteuert.