MasiRatis in Down Under

Vorarlberg / 25.11.2019 • 18:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der „König des Nichts“, Marcel Dengel, mit seinem jüngsten Sohn Jeramis und Stadtrat Christoph Thoma. NIC
Der „König des Nichts“, Marcel Dengel, mit seinem jüngsten Sohn Jeramis und Stadtrat Christoph Thoma. NIC

Eine Vernissage der besonderen Art lockte zahlreiche Besucher nach Bludenz.

Bludenz Kürzlich wurde mit einer sehr gut besuchten Vernissage die diesjährige MasiRati-Ausstellung eröffnet. Marcel und Sabrina Dengel luden dazu in die Lorünservilla in Bludenz ein. Die Gäste wurden mit einem Begrüßungsgetränk in Empfang genommen. Die Gastgeber gaben sich alle Mühe, dass die Besucher sich in der Villa wohl und Zu Hause fühlten – genauso einladend wurden die einzelnen Räume auch dekoriert. Die Söhne und Freunde der Familie sorgten für das leibliche Wohl an der Bar.

Vom Haus zur Gaststätte

Die Lorünservilla war jahrelang ein Geschäftshaus, ein Haus für soziale Dienste und steht nun nach 100 Jahren „Dienst“ leer. Doch am letzten Wochenende wurde es wieder für seine Schönheit bewundert. Dafür sorgten Marcel und Sabrina Dengel und alle ihre Helfer. Neben den 70 ausgestellten Bildern der „MasiRatis“ bewunderten die Besucher auch die Stuckarbeiten an der Decke, die Holztäfelungen und die Holzböden. Die Villa erstrahlte in hellem Licht, teilweise waren so viele Besucher anwesend, dass es in der zweistöckigen Ausstellung kein Durchkommen mehr gab. Als Programmpunkte gab es unter anderem eine Präsentation des neuen Kalenders und die Reise durch Australien wurde dokumentiert. Ein weiteres Highlight war eine neue, noch namenlose MasiRati-Figur, die unter den Vernissage-Besuchern möglicherweise ihren Namensgeber finden wird.

MasiRatis unterwegs

Seit sechs Jahren bereisen die Skulpturen die Welt. Dieses Jahr durften sie Australien besuchen, wo „Masi“, „Rati“, „Olga“ und „Helga“, die vier Skulpturen, installiert und in Szene gesetzt wurden. Es ist das Gesamtkunstwerk, das Zusammenspiel von Marcel, seinem Team, den Menschen an den Orten des Geschehens und dem plötzlichen Erscheinen seiner Kunstobjekte, was dieses Projekt aus der Masse der Kunstszene hell hervorleuchten lässt. Wer sonst noch reist mit solch großem Gepäck durch die Welt, sammelt Geschichten, Bilder und Filmszenen?

Termine der Vernissage

Noch bis Mitte Dezember ist die Ausstellung geöffnet. Diese kann von Interessierten an folgenden Tagen besucht werden: am Donnerstag, 28. November, und am Freitag, 29. November, sowie am 5., 6. und 12. Dezember jeweils von 17 bis 22 Uhr. Außerdem kann man die Ausstellung jederzeit besuchen, wenn in der Villa die Lichter brennen. Kostenlose Führungen für Schulklassen oder andere Gruppen können direkt bei Sabrina Dengel unter Tel. 0664 1942384 gebucht werden. Die Finissage findet am Freitag, 13. Dezember, statt. NIC