Mit jugendlichem Elan und großer Zuversicht

Vorarlberg / 25.11.2019 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
ÖVP-Bürgermeisterkandidat Simon Tschann stellte sich und seine Vorstellungen von der Zukunft für Bludenz vor.VN/JS
ÖVP-Bürgermeisterkandidat Simon Tschann stellte sich und seine Vorstellungen von der Zukunft für Bludenz vor.VN/JS

Simon Tschann wurde als ÖVP-Bürgermeisterkandidat präsentiert.

Bludenz Jung, dynamisch, cool und voller Tatendrang – so präsentierte sich der ÖVP-Bürgermeisterkandidat Simon Tschann beim Wahlkampfauftakt in der Fabrik Klarenbrunn. Die Atmosphäre dort war kumpelhaft. Der Großteil der Gäste wurde per Handschlag und festem Schulterklopfen begrüßt. Und sie alle waren gekommen: Markus, der Landeshauptmann, Christian und Marco, die Landesräte, Christoph und Harald, die Landtagsabgeordneten, Bertram, der Alt-Landtagspräsident, Peter, der Alt-Landtagsvizepräsident, Mandi, der Bürgermeister, Hansi und Gerhard, die Stadträte, zudem Wirtschaftstreibende, Freunde, Wegbegleiter und nicht zuletzt die Familie. „Ich will Bürgermeister werden, weil ich es kann“, strotzte Tschann nur so vor Selbstbewusstsein. Dieses wurde an diesem Abend sicher nicht weniger, denn die Gäste auf und abseits des Podiums sagten dem jungen Kandidaten ihre volle Unterstützung zu. Selbst Noch-Alt- und Bald-Wieder-Kanzler Sebastian Kurz übermittelte dem ÖVP-Kandidaten Simon per Videobotschaft seine guten Wünsche. Dem laut Landeshauptmann Wallner bereits siegessicheren SPÖ-Vizebürgermeister Mario Leiter wurde – garniert mit dem einen oder anderen Seitenhieb – hingegen der Fehdehandschuh hingewofen. „Wer weiß, vielleicht braucht es die Stichwahl gar nicht“, gab sich Tschann mit einem Augenzwinkern nicht weniger optimistisch.

Inhaltlich war an diesem Abend noch recht wenig zu erfahren. Es galt vielmehr, die Mitstreiter auf den bevorstehenden Wahlkampf einzuschwören. „Laufen, laufen, laufen“, gab etwa der Landeshauptmann die Marschrichtung vor, während Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler als „ehemaliger Chef und Freund von Simon“ nach Bludenz gekommen war, um vor versammelter Runde seine tiefste Überzeugung zu teilen, dass „der Simon mit Talenten gesegnet ist und weiß, diese richtig einzusetzen, und daher ohne Zweifel ein guter Bürgermeister sein wird“.

Vision Bludenz 2.0

Unter dem Titel „Vision Bludenz 2.0“ will Tschann in den kommenden Wochen und Monaten in Fokusgruppen und unter Einbeziehung der Bevölkerung seine Themenschwerpunkte abstecken. Quartiersentwicklungen, Klima, Nachhaltigkeit, Mobilität, Bildung, Altern in Würde, Wohnraumschaffung und Verdichtung nannte er in diesem Zusammenhang beispielhalft einige Themenfelder. Es gehe ihm darum, größer und langfristiger zu denken und zu handeln. Kommunikation sei dabei das Um und Auf. „Wir müssen mehr miteinander reden“, so Tschann, der es aber nicht beim Reden belassen will: „Es wurde in der Vergangenheit genug geredet. Wir müssen aufstehen und etwas tun.“

Gemeinsam wolle er an Lösungen arbeiten und die Bezirksstadt zum Blühen bringen. Das Potenzial sei allemal vorhanden. Damit meinte er aber wohl nicht nur die Stadt. VN-JS

„Ich bin ein Idealist, der mit Herzblut und Leidenschaft die Stadt weiterbringen will.“