Harder Hafen: Der „Loop“ ist vom Tisch

Vorarlberg / 26.11.2019 • 17:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Reges Interesse an der Präsentation der Hafenplanung im Spannrahmen.F. Sams
Reges Interesse an der Präsentation der Hafenplanung im Spannrahmen.F. Sams

Auch bei der VN-Regionalumfrage wird über Harder Hafen diskutiert.

Hard In Hard gehen derzeit die Wogen hoch. Die Diskussion, ob die Gemeinde im Zuge der Umsetzung des „Leitbilds zur Hafen- und Ufergestaltung 2030“ einen Durchstich zwischen dem Zoll- und dem Sporthafen schaffen soll, beschäftigt die Bürger. Auch im Zuge der VN-Regionalumfrage haben sich bereits 223 Teilnehmer zu Wort gemeldet. „Es wird höchste Zeit das in Hard eine Erneuerung der Hafenanlage gemacht wird. Die Harder sollten Mut für was neues zeigen“, wird kommentiert. Ein anderer dagegen schreibt, dass man nur das Stranbad und den Minigolfplatz erneuern und den Rest so lassen sollte, wie es derzeit ist. „Wir möchten keinen „Loop“ und auch keinerlei Eingriff in die Natur, Neuerungen bzw.Adaptierungen im gastronomischen Bereich wären gut und wichtig“, schreibt ein Harder Ehepaar, während ein anderer die Pläne zur Neugestaltung als „reine Geldverschwendung“ kategorisiert.

Umstrittener Durchstich

Im Vorfeld der Abstimmung am 1. Dezember fand im Spannrahmen eine Infoveranstaltung statt. Ideen zu Strandbad, Hafenanlagen, Auflandungsfläche sowie Parkplatzsituation im Uferbereich wurden vorgestellt und anschließend mit Mitgliedern der Expertengruppe an Schautafeln diskutiert. Der umstrittene „Durchstich“ beim Strandbad war ein wichtiges Thema, es gab herbe Kritik sowie Zustimmung. Vor dem im Plan enthaltenen neuen Zugang zur „Strandbadinsel“ soll sich ein lebendiger Marktplatz mit verschiedenen Aktivitäten entwickeln. Das sei kein Wochenmarkt, sondern ein Treffpunkt. Vom Tisch sei der ursprünglich angedachte „Loop“, der Rundweg um das Binnenbecken, auch die Brückenverbindung vom Grünen Damm zum Strandbad sei deshalb überflüssig. Das Verkehrskonzept sieht mittelfristig eine deutliche Verkleinerung der Parkplätze direkt am Ufer vor. Shuttlebusse könnten Badegäste künftig vom neuen Harder Bahnhof, von der Parkplätzen bei den Schulen am See usw. direkt zum Bad führen. Auch der Ausweichverkehr mitten durch Hard von der L202 soll eingebremst werden. ajk, ij