Frau nach Attacke auf 79-jährige Pensionistin ausgeforscht

Vorarlberg / 28.11.2019 • 19:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nicht nur Hunde griffen die wehrhafte Pensionistin an, sondern anschließend auch die erzürnte Besitzerin der Vierbeiner. symbol
Nicht nur Hunde griffen die wehrhafte Pensionistin an, sondern anschließend auch die erzürnte Besitzerin der Vierbeiner. symbol

Mäder Der Vorfall ereignete sich bereits am 23. April beim Grenzübergang Mäder/Kriessern im Bereich Rheindamm. Dort spazierte damals eine 79-jährige Frau mit ihrem kleinen Hund in Richtung Koblach. Auf Höhe der alten „Rheinbahnbrücke“ rannten plötzlich drei freilaufende Hunde auf die Frau und den kleinen, ebenfalls freilaufenden Hund zu. Mit ihrem ausgestreckten Bein versuchte die 79-Jährige sich und ihren Hund vor den Angreifern zu schützen. Die Hunde ließen dann auch von ihr ab. Kurz darauf kam eine bislang unbekannte Frau aus Richtung des Zollgebäudes auf die ältere Dame zu und trat ihr mit dem Fuß ohne Vorwarnung gegen den linken Oberschenkel. Im Anschluss schlug die Unbekannte mehrmals mit der Faust in den Unterleib des Opfers und schrie dabei in gebrochenem Deutsch, dass sie ihre Hunde gefälligst nicht schlagen solle. Der 79-Jährigen gelang es, sich von der Täterin zu entfernen. Am nächsten Tag begab sie sich ins LKH Hohenems. Dort wurde sie aufgrund mehrerer Hämatome am linken Oberschenkel und im unteren Bereich des Bauches ambulant behandelt. Es folgte ein öffentlicher Zeugenaufruf, aufgrund dessen Beamte der Polizeiinspektion Altach am 19. November eine 33-jährige in Bregenz wohnhafte Frau als Beschuldigte ausforschen konnten.