Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung

Vorarlberg / 28.11.2019 • 18:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Landesrätin Katharina Wiesflecker betont Bewusstseinsbildung zum Gewaltverbot.

Bregenz Bei der Veranstaltung Kinderschutz Vorarlberg am Donnerstag in Bregenz stellte der Kinder- und Jugendanwalt des Bundes, Ewald Filler, die neueste Studie zum Thema „Recht auf gewaltfreie Kindheit“ vor. Darin wurde neben allgemeinen Einstellungen zu Erziehungsnormen auch erhoben, ob und in welchem Ausmaß das seit 30 Jahren geltende Gewaltverbot in der Erziehung bekannt ist. „Dass hier leichte Verbesserungen festgestellt werden, ist erfeulich. Trotzdem wollen und müssen wir mit unserer laufenden Kampagne zum Gewaltverbot in Vorarlberg weiter sensibilisieren“, kommentierte Landesrätin Katharina Wiesflecker die Ergebnisse. Neben der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit hat die Landesregierung auch die Stärkung der Elternkompetenz in ihrem neuen Arbeitsprogramm festgeschrieben. Landesrätin Wiesflecker: „Effektiver Kinderschutz beginnt mit der frühzeitigen Unterstützung der Eltern, damit sie ihre Erziehungsaufgaben liebevoll wahrnehmen können.“ Die Studienergebnisse zeigen auch deutlich, dass Eltern, die in ihrer Kindheit keine Gewalterfahrungen gemacht haben, seltener in der Erziehung Gewalt einsetzen.