Gemeinsamer Walser Entwicklungspfad beschlossen

Vorarlberg / 29.11.2019 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

St. Gerold Wie bringt man die strategische und raumtechnische Planung von sechs Gemeinden mit unterschiedlichen Interessensgebieten und geografischen Voraussetzungen unter einen Hut? Die Kommunen des Großen Walsertals wissen das nun, denn gestern konnten die politischen Vertreter von Gemeinden, Region und Land das Ergebnis des REK-Entwicklungsprozesses präsentieren. Begleitet vom Büro heimaten, hier zuvorderst Markus Berchtold, schufen die Walser in den vergangenen eineinhalb Jahren Grundlagen für die künftige Entwicklung des Walsertals. Zentrale Punkte waren Siedlungsentwicklung, Entwicklung des Freiraums, Wirtschaft sowie Verkehr und Mobilität. „In einem nächsten Schritt müssen nun auf der Gemeindeebene die örtlichen Entwicklungskonzepte beschlossen werden“, informiert Regio-Obmann Josef Türtscher. Zusätzlich zum REK präsentierten die Vertreter 46 Maßnahmen, die es künftig umzusetzen gilt. „Im Jänner findet hierzu bereits ein Workshop statt, im Rahmen von diesem wollen wir definieren, welche dieser Maßnahmen Priorität hat“, führt Regio-Managerin Regina Rusch weiter aus. Teil dieser Maßnahmen ist beispielsweise die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft für den Werkstoff Holz oder eine Machbarkeitsstudie für den Standort Garsella. VN-JLO