130 Lehrlinge im ­FrageRaum Politik

Vorarlberg / 01.12.2019 • 16:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Jugendlichen setzten sich mit politischen Themen auseinander und nutzten die Gelegenheit, Vorarlbergs Politikern auf den Zahn zu fühlen. aha
Die Jugendlichen setzten sich mit politischen Themen auseinander und nutzten die Gelegenheit, Vorarlbergs Politikern auf den Zahn zu fühlen. aha

Veranstaltungsreihe feiert im Landhaus die 50. Auflage.

Bregenz 50 Mal FrageRaum Politik – das sind 5000 Jugendliche, die sich mit politischen Themen auseinandergesetzt und Vorarlberger Spitzenpolitikern auf den Zahn gefühlt haben. „Ziel der Veranstaltung, die seit zehn Jahren über die Förderschiene Jugend & Politik geführt wird, ist es, das Interesse der Jugendlichen an der Politik zu wecken, politische Aussagen kritisch zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden“, erklärt Projektleiterin Judith Thurnher vom aha. 

Die Jubiläumsausgabe fand mit 130 Lehrlingen im Landhaus in Bregenz statt. Politiker aus jeder Landtagspartei stellten sich dabei den Fragen der Jugendlichen. Vor Ort waren Steve Mayr für die ÖVP, Daniel Zadra von den Grünen, Christof Bitschi für die FPÖ, Markus Fässler von der SPÖ und Johannes Gasser für die Neos. 

Aktuelle Themen

Die Teilnehmer wurden nach der Begrüßung durch die Moderatoren Jan Dobler und Sophia Rädler in fünf Gruppen unterteilt, die dann in jeweils einen der FrageRäume gingen. Dort arbeiteten sie zusammen mit einem FrageRaum-Begleiter diverse Themen aus. Dabei interessierten sie besonders Fragen rund um das aktuelle Rauchverbot in der Gastronomie, leistbares Wohnen, Frauen in der Politik, Asyl, Klimawandel, Mautbefreiung und die S18. Die Politiker gingen ausführlich auf die verschiedenen Themen ein. 

Am Ende konnten die Lehrlinge den Politikern im Abschlussplenum noch ganz private Fragen stellen. Dabei interessierten sich die Jugendlichen genauso für das Gehalt eines Landtagsabgeordneten wie für die Lieblingshelden der Politiker. „Der FrageRaum Politik bringt vor allem Jugendlichen etwas, die sich noch nicht so gut mit dem Thema Politik auskennen“, resümierte Teilnehmerin Nerja.