Das sagen die Abbau-Gegner zum Ja in Altach

Vorarlberg / 01.12.2019 • 14:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Weber: Viele offene Fragen, nicht nur für die Verkehrslösung

Altach „Die Menschen in Altach haben sich für den weiteren Kiesabbau ausgesprochen. Nun heißt es diesen – und die damit einhergehende zusätzliche Verkehrsbelastung – umweltschonend und für Anrainer und Anrainerinnen entlastend zu gestalten“, kommentiert Bernie Weber, grüner Gemeindevertreter und Mitinitiator der heutigen Volksabstimmung, das Ergebnis von 62,47 Prozent für weiteren Kiesabbau in Altach in einer Aussendung.

„Information und Mitbestimmung der Altacher Bevölkerung war das Ziel der Volksabstimmung, das haben wir erreicht“, so Weber. Er sei froh, dass die Volksabstimmung vorbei sei und danke allen, die sich an der Wahl beteiligt haben.

Die Detailausarbeitung des Projektes werde Weber nun genau mitverfolgen. „Die Anrainerinnen und Anrainer der bereits jetzt stark belasteten LKW-Routen brauchen dringend eine Verkehrslösung. Der eventuelle Autobahnanschluss wird die Transitstrecke nur teilweise entlasten“, so Weber. Auch im Bereich Naturschutz brauche es eine starke Kontrollinstanz, „wir werden die Fördergrenzen und Wiederbefüllung sowie die Feinstaub-, Schadstoff- und Lärmbelastung der Kiesgrube unter die Lupe nehmen“, kündigt der Gemeindevertreter an.

Auch in Fragen der Wirtschaftlichkeit sei noch einiges zu klären, wie etwa die Aufteilung der Investitionskosten und Gewinne zwischen Altach und Götzis. „Hier braucht es einen öffentlichen Kosten- und Finanzierungsplan. Es ist Aufgabe der Politik derartige Projekte transparent und nachhaltig umzusetzen“, schließt Weber in der Aussendung an die Medien.