Häusle: Staatsanwältin bekämpft Urteile

Vorarlberg / 01.12.2019 • 22:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Nach sieben Freisprüchen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Feldkirch Bei der Urteilsverkündung durch den Richtersenat am vergangenen Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wurden im Prozess um das Recycling-Unternehmen Häusle sieben Angeklagte freigesprochen, ein weiterer wegen vorsätzlicher Beeinträchtigung der Umwelt zu einer teilbedingten Geldstrafe von 5200 Euro verurteilt (die VN berichteten). Die Staatsanwältin hatte nach dieser Entscheidung Bedenkzeit erbeten. Nun aber reagiert die Feldkircher Staatsanwaltschaft laut Bericht der Neuen Vorarlberger Tageszeitung mit Rechtsmitteln gegen das Urteil. Sie meldete beim Obersten Gerichtshof (OGH) in Wien Nichtigkeitsbeschwerden gegen die Freisprüche an. Wegen der ihr zu mild erscheinenden Geldstrafe, die über den Viertangeklagten verhängt wurde, meldete die Staatsanwaltschaft Strafberufung beim Oberlandesgericht (OLG) Innsbruck an.