Schüler präsentieren „Industrie im Koffer“

Vorarlberg / 01.12.2019 • 16:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dornbirner Mittelschüler und Gymnasiasten präsentieren ihre Erkenntnisse zur Industriegeschichte ab Mittwoch im Stadtmuseum. Stadt
Dornbirner Mittelschüler und Gymnasiasten präsentieren ihre Erkenntnisse zur Industriegeschichte ab Mittwoch im Stadtmuseum. Stadt

Ergebnisse des Projekts von BG und MS Markt im Stadtmuseum.

Dornbirn Am kommenden Mittwoch, 4. Dezember, lädt das Stadtmuseum gemeinsam mit Bürgermeisterin Andrea Kaufmann zur Projektpräsentation „Industrie im Koffer“ der Mittelschule Markt und des Bundesgymnasiums Dornbirn ein. Die Schülerinnen und Schüler haben sich im vergangenen halben Jahr intensiv mit der Industriegeschichte Dornbirns und Vorarlbergs beschäftigt. Ausgewählte Themen wurden nun in acht Koffer gepackt und werden erstmals den Besucherinnen und Besuchern präsentiert. „An den einzelnen Kofferstationen zeigen uns die Jugendlichen ihren persönlichen Blick auf das industrielle Erbe unserer Region. Ich freue mich auf einen spannenden Abend“, so die Rathauschefin. Bis 6. Jänner 2020 können die Koffer im Stadtmuseum besichtigt werden. 

Bei dem Kulturvermittlungsprojekt „Industrie im Koffer“ des Stadtmuseums haben über 50 Schülerinnen und Schüler der sechsten Schulstufe des Bundesgymnasiums und der dritten sowie vierten Schulstufe der Mittelschule Markt mitgewirkt. Sie haben sich in diesem Jahr mit der Industriegeschichte der Messestadt und des Landes insgesamt auseinandergesetzt. Nach Exkursionen, einem Besuch im Stadtmuseum und Stadtarchiv sowie Inputs im Unterricht entwickelten sie in Kleingruppen Museumskoffer.

Von Kinderarbeit bis Ernährung

Acht Museumskoffer zu den Themen Kinderarbeit einst und heute, Zuwanderung, Stickerei, Rüstungswirtschaft, Dornbirner Unternehmer, Industriestandorte und Ernährung sollen diese Aspekte der Industriegeschichte verdichten und vermitteln und zeigen den Betrachterinnen und Betrachtern auch, was Jugendliche am Thema Industriegeschichte fasziniert. Gefördert wird das Projekt von der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg und der Arbeiterkammer Vorarlberg im Rahmen der Ausschreibung „Industriegeschichte Vorarlberg“.