Emser Pädagogen tauschten sich aus

Vorarlberg / 03.12.2019 • 17:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Referentin Margot Maaß (Mitte) mit Gruppenleiter Konrad Klammer,  Bgm. Dieter Egger, sowie den Stadträten Patricia Tschallener und Angelika Benzer. tf
Die Referentin Margot Maaß (Mitte) mit Gruppenleiter Konrad Klammer,  Bgm. Dieter Egger, sowie den Stadträten Patricia Tschallener und Angelika Benzer. tf

Netzwerktreffen im Löwensaal mit Vortrag über positive Psychologie.

Hohenems Kürzlich fand im Löwensaal als Weiterbildungsangebot der Stadt Hohenems das alljährliche Vernetzungstreffen der Pädagogen statt. Zu diesem bereits neunten Treffen, das einmal jährlich für die in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen der Grafenstadt tätigen Pädagogen stattfindet, konnten Bürgermeister Dieter Egger und Bildungsstadträtin Patricia Tschallener unter anderem sämtliche Direktoren der Hohenemser Schulen, die Vertreter der „tonart Musikschule“, Schulqualitätsmanagerin Monika Steurer, Familien- und Jugendstadträtin Angelika Benzer sowie den Vorsitzenden der Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft, Gerhard Unterkofler, und den Vorsitzenden der Vorarlberger Lehrer-Personalvertretung, Willi Witzemann, begrüßen. 

Glücklichsein lernen

„Wie Menschen aufblühen – die Positive Psychologie als Grundlage“ war der Titel des anschließenden Vortrags von Margot Maaß, die auch Co-Gründerin der Initiative „Schulfach Glück“ ist. Die in Wien lebende gebürtige Steirerin meinte: „Wenn wir junge Menschen auf ein gelingendes Leben vorbereiten, wird unsere Welt eine schönere werden.“ In ihrem Vortrag ging sie deshalb der Frage nach, ob Glücklichsein tatsächlich erlernt und gelehrt werden kann. Denn laut aktuellen Forschungen hängen 40 Prozent unseres persönlichen Wohlbefindens von unserer individuellen Einstellung ab.

Der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist demnach eine positive Grundeinstellung, die den Menschen widerstandsfähig macht, womit man seine Herausforderungen besser meistern könne. Der Vortrag regte zum Nachdenken an und motivierte die Anwesenden dazu, sich mit ihrem eigenen Glücklichsein und subjektiver Lebenszufriedenheit auseinanderzusetzen. Zudem zeichnete er Möglichkeiten auf, wie die Pädagogen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit Kinder und Jugendliche beim Finden ihres persönlichen Glücks unterstützen können. Der Abend klang mit Häppchen und Getränken der Metzgerei Schatz sowie einem persönlichen Austausch der Gäste mit der Vortragenden aus.