Ein mittelalterliches Heldenepos

Vorarlberg / 04.12.2019 • 18:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Lied gliedert sich in zwei Teile. Wobei der Erste die Ehe Kriemhilds mit Siegfried und dessen Tod beinhaltet, während im Zweiten die Rache Kriemhilds dominiert. S. Risch-Lau,
              Helmut Klapper, Plakatsammlung Reinhold Luger , Ansichtskartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek

Das Lied gliedert sich in zwei Teile. Wobei der Erste die Ehe Kriemhilds mit Siegfried und dessen Tod beinhaltet, während im Zweiten die Rache Kriemhilds dominiert. S. Risch-Lau,

Helmut Klapper, Plakatsammlung Reinhold Luger , Ansichtskartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek

Hohenems Die Hohenemser Grafen dürften im 15. oder 16. Jahrhundert die beiden Nibelungen-Handschriften A und C erworben haben. Deren Wiederentdeckung erfolgte 1755 durch den Lindauer Arzt Jacob Hermann Obereit, der bei einem Bibliotheksbesuch auf die Handschrift A stieß. Jahre später, 1779, wurde dann auch die Handschrift C entdeckt. Beide kamen 1803 nach Bistrau, wo die Enkelin des letzten Emser Grafen lebte und die schenkte sie 1807 ihrem Advokaten Dr. Schuster. Heute befinden sie sich in der Bayerischen Staatsbibliothek und der Badischen Landesbibliothek. Zusammen mit der Handschrift B, die sich in der Stiftsbibliothek St. Gallen befindet, zählen sie seit 2009 zum Unesco Weltdokumentenerbe.

Das Lied gliedert sich in zwei Teile. Wobei der erste die Ehe Kriemhilds mit Siegfried und dessen Tod beinhaltet, während im zweiten die Rache Kriemhilds dominiert. S. Risch-Lau,
              Helmut Klapper, Plakatsammlung Reinhold Luger , Ansichtskartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek

Das Lied gliedert sich in zwei Teile. Wobei der erste die Ehe Kriemhilds mit Siegfried und dessen Tod beinhaltet, während im zweiten die Rache Kriemhilds dominiert. S. Risch-Lau,

Helmut Klapper, Plakatsammlung Reinhold Luger , Ansichtskartensammlung, Vorarlberger Landesbibliothek

Heute erinnern in Hohenems ein Nibelungenmuseum und der Nibelungenbrunnen vor dem Palast an den Fundort.
Heute erinnern in Hohenems ein Nibelungenmuseum und der Nibelungenbrunnen vor dem Palast an den Fundort.
Das mittelhochdeutsche Nibelungenlied ist die bekannteste schriftliche Fixierung der Nibelungensage. Wohl um 1200 im Raum Passau entstanden.
Das mittelhochdeutsche Nibelungenlied ist die bekannteste schriftliche Fixierung der Nibelungensage. Wohl um 1200 im Raum Passau entstanden.
Der Hohenemser Bürgermeister Otto Amann bei der Eröffnung der Nibelungen-Ausstellung 1979.
Der Hohenemser Bürgermeister Otto Amann bei der Eröffnung der Nibelungen-Ausstellung 1979.

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare