Kritik an Markthalle

Vorarlberg / 04.12.2019 • 18:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirner SPÖ hält andere Projekte für dringender.

Dornbirn Anders als Bürgermeisterin Andrea Kaufmann stehen die Dornbirner Sozialdemokraten einer Markthalle eher reserviert gegenüber. Bezweifelt wird vor allem die Wirtschaftlichkeit einer derartigen Einrichtung.

SP-Stadtrat Markus Fäßler hält die Renovierung und den Neubau von Schulen, Sportanlagen und die Stärkung der Stadtteilzentren für weitaus dringender als den Bau einer Markthalle. Niemand könne derzeit wissen, welche Auswirkungen sie auf den Wochenmarkt, die Gastronomie oder Spezialgeschäfte in der Innenstadt hätte. Auch sei völlig ungeklärt, wer die Halle betreiben sollte oder wie und von wem ein möglicher Abgang ausgeglichen würde.

Als Alternative schlägt Fäßler eine Teilüberdachung des Marktplatzes, wo die meisten Großveranstaltungen über die Bühne gehen, vor: „Damit könnten die Menschen geschützt vor Regen und Hitze Veranstaltungen viel besser genießen.“

Für den SP-Stadtrat haben eine Reihe anderer Projekte jedenfalls Vorrang vor einer Markthalle, angefangen von Schulneubauten und -renovierungen, einem Kunstrasenplatz für die Admira, dem Neubau von Kabinen beim DSV, ein Kinderhaus in Haselstauden bis zur Umsetzung des „Projekts Arena Höchsterstraße“ mit Eisfläche, Jugendhaus und Trendsporthalle. HA