Demo der PFZ-Eltern vor Landhaus

Vorarlberg / 06.12.2019 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

feldkirch Am Dienstag, 10. Dezember, steht ein neuer Grundsatzbeschluss zum Bau der Volksschule Altenstadt auf dem Programm der Stadtvertretung Feldkirch. Im alten Grundsatzbeschluss aus dem Jahr 2017 war noch von einer „Generalsanierung und Erweiterung der Volksschule Altenstadt inklusive Einbindung der 1. bis 6. Schulstufe des Pädagogischen Förderzentrums“ die Rede. Zwischenzeitlich wurde von der Bildungsdirektion angeregt, dass das PFZ nicht an die VS Altenstadt angegliedert werden sollte, sondern, sobald dies möglich sei, aufgelassen werden soll. Für Schüler mit besonderem Betreuungsbedarf sollen in Feldkirch „inklusive Settings“ geschaffen werden. Das sorgte für Empörung bei den Eltern, auch weil viele befürchten, dass ihre Kinder zukünftig in die Sonderschulen Rankweil oder Schlins abgeschoben werden. Politisch wird in Feldkirch intensiv verhandelt, es zeichnet sich eine Lösung ab. Dabei sollen viele Kinder mit speziellen Bedürfnissen im Neubau der VS Altenstadt inklusiv beschult werden, aber auch an anderen Schulen entsprechende Voraussetzungen geschafft werden. 

Für den Elternverein des PFZ keine befriedigende Lösung. Sie laden am Montag,
9. Dezember, zwischen 14 und 16 Uhr zu einer Demonstration vor das Landhaus. Unmittelbar vor der Stadtvertretungssitzung am Dienstag, 10. Dezember, wird ab 17 Uhr vor dem Feldkircher Rathaus demonstriert. Es gehe darum, dass die ÖVP zur Besinnung komme und den Grundsatzbeschluss von 2017 umsetze, erklärt Elternvereins-Obfrau Petra Rigo. „Der Landesschulrat ist in Bregenz und genau diese müssen das PFZ Feldkirch fördern und unterstützen“, erklärt sie weiter. Die Verantwortlichen in Bregenz dürften sich nicht ihrer Verantwortung entziehen. VN-GMS