Absicherung gegen Naturgefahren

Vorarlberg / 10.12.2019 • 19:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Unterstützung für aufwendige Schutzbauprojekte in vier Gemeinden.

Fontanella Um die Bevölkerung sowie den Lebensraum vor unberechenbaren Naturgewalten weitestmöglich zu schützen, bündeln Land, Bund und Gemeinden in Vorarlberg konsequent ihre Kräfte. Das zeigt sich an vier aktuellen Schutzbauprojekten mit einem Gesamtinvestitionsaufwand von 1,4 Millionen Euro. Von Landesseite wird die Umsetzung der Vorhaben in den Gemeinden Fontanella, Langen bei Bregenz, Egg und Mittelberg in Summe mit über 280.000 Euro gefördert. „Es muss laufend vorgebeugt, reagiert und optimiert werden“, bekräftigt Sicherheitslandesrat Gantner mit Blick auf die genehmigten Projektbeiträge. Und Landeshauptmann Markus Wallner unterstreicht, dass durch die Unterstützung die Gemeindekassen entlastet werden, weil Schutzprojekte oft eine große finanzielle Belastung darstellen, die allein nicht zu schultern wäre.

Das Projekt in Fontanella fällt von allen Vorhaben am kostenintensivsten aus. In die Sicherung bestehender Bauwerke soll insgesamt eine Millionen Euro investiert werden. Sechs Konsolidierungssperren werden neu errichtet, um lockeres Gestein zurückzuhalten. Die bereits bestehenden Sperren werden saniert. Zur Sohl- und Ufersicherung werden Wasserbausteine eingesetzt. Mit 200.000 Euro werden die umfassenden Maßnahmen von Landesseite unterstützt. Aus extrem steilem, felsdurchsetzten Gelände werden in der Parzelle Haelin in Langen bei Bregenz mit einem Hubschrauber rund 30 umsturzgefährdete Bäume entnommen. 100.000 Euro sind für das Vorhaben veranschlagt. Bei den Projekten „Rappagraben“ in Egg und „Schneedruckabwehr Erlenbodenweg“ in Mittelberg sind aufgrund notwendiger Zusatzmaßnahmen Kostensteigerungen eingetreten. An diesen beteiligt sich das Land mit insgesamt knapp 50.000 Euro.