Drei Töchter missbraucht: Das ist das Urteil

Vorarlberg / 10.12.2019 • 17:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Angeklagte erbat sich nach der Urteilsverkündung Bedenkzeit. VN/GS

Es war „Papatag“, als sich ein heute 63-Jähriger an Minderjährigen verging.

Felkdirch Es war in den Jahren zwischen 2005 und 2010, als der von seiner Frau geschiedene Oberländer seine drei Töchter regelmäßig zu sich zum „Papatag“ an den Wochenenden einlud. Unfassbar, was dann geschah: Die drei noch minderjährigen Mädchen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren wurden von ihm auf die schlimmste Weise sexuell missbraucht (VN.at berichtete). Es kam zum mehrmaligen Beischlaf und versuchtem Beischlaf. Außerdem berührte der heute 63-Jährige die Kinder im Intimbereich und zwang sie zum Oralverkehr. „Er hatte dafür den Kopf eines Mädchens nach unten gedrückt“, hieß es in der Anklageschrift.

13 Jahre Haft

Die heute erwachsenen Opfer leiden noch nach Jahren unter schwerer Traumatisierung, depressiven Störungen und Minderwertigkeitskomplexen. Bis es Anfang 2019 zur Anzeige und zur Inhaftierung des Angeklagten kam. „Sie haben das Leben einer ganzen Familie zerstört und auch Ihr eigenes“, begründete Richter Martin Mitteregger das Urteil: 13 Jahre unbedingte Haft und die Zahlung von insgesamt 36.500 Euro an die Opfer. Der Verurteilte erbat Bedenkzeit.