Zum Gedenken

Vorarlberg / 10.12.2019 • 17:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Bezau Nach jahrelanger schwerer und mit viel Geduld ertragener Krebskrankheit wurde Katharina „Tini“ Schulz vom Herrgott in den ewigen Frieden heimgeholt.

Die Verstorbene wurde am 24. Mai 1949 als zweites von vier Kindern in die Familie des Bäcker- und Konditormeisters Walter und der Katharina Fröwis, geb. Natter, in Bezau geboren. Sie erlebte in Bezau eine glückliche Kindheit und besuchte hier auch die Schule. Anschließend machte sie im elterlichen Lebensmittelgeschäft mit angeschlossener Bäckerei und Konditorei eine kaufmännische Ausbildung. Schon in jungen Jahren lernte sie den Fahrdienstleiter Günter Schulz kennen und lieben. 1969 schloss sie mit ihm den Bund fürs Leben. Aus der glücklichen Verbindung gingen die drei Mädchen Sabine Daniela und Susanne hervor. Inzwischen hat sich der Familienkreis mit zwei Enkeln, Lisa und Pascal, vergrößert.

Mit großem persönlichem Einsatz bauten Tini und Günter in der Parzelle Ach ein schmuckes Eigenheim, das sie 1974 voll Stolz mit der Familie bezogen. Als die Kinder größer wurden, bewirtschafteten sie vier Jahre das Schwimmbad Bezau. Tini war neben ihrer Arbeit sehr aktiv. Kochen, turnen, jassen, wandern, radeln und basteln, zählte zu ihren Hobbys. Was „Tini“ aber besonders auszeichnete, war ihre Hilfsbereitschaft. Als ihr Vater krank wurde, ist sie ihm gemeinsam mit der Mutter beigestanden. Später, als ihre Mutter Katharina selbst fremder Hilfe bedurfte, hat sie diese liebevoll gepflegt, bis es nicht mehr ging und sie ins Sozialzentrum kam.

Einen tiefen Einschnitt in ihr Leben brachte 2013 der Tod von Gatten Günter. Ihn hat „Tini“ während seiner langjährigen Krankheit bis zu seinem Ableben fürsorglich betreut. Drei Jahre nach dem Tod ihres Gatten bekam sie selbst die Diagnose Krebs. Mit Zuversicht auf Genesung stellte sie sich ihrer Krankheit und gab trotz Rückschlägen nie auf. Dennoch war die Krankheit stärker als ihr Wollen, und ihre Kraft war zu Ende.

Eine überaus große Trauergemeinde fand sich zum Auferstehungsgottesdienst ein, der von Pfarrer Armin Fleisch würdevoll gefeiert wurde. Das Seelenamt wurde vom Bizauer Frauenchörle musikalisch umrahmt. Zum Abschluss sprach Paula Fink im Namen der Jahrgänger(innen) Worte des Dankes und des Abschieds. Der Schöpfer möge der guten Mutter den ewigen Frieden schenken.