Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 11.12.2019 • 18:01 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Frastanz Sein 80. Lebensjahr vollendet heute Dietmar Gaßner in Frastanz.

Dieter, wie er allgemein genannt wird, wuchs mit seiner Schwester Heidi während der Kriegs- und Nachkriegszeit in Frastanz auf. Rückblickend, als 80-Jährigem, ist ihm ein furchtbares Erlebnis in Erinnerung geblieben, als er als Fünfjähriger miterlebte, wie Tiefflieger der französischen Wehrmacht ein Brauereiauto beschossen. Andererseits erinnert er sich noch an das leckere Weißbrot, Leberkäse und Schokolade, welche die Kinder von den französischen Soldaten bekommen haben. Nach dem Schulbesuch in Bregenz übernahm er als gelernter Elektrotechniker und Radio- und Fernseh-Mechanikermeister den elterlichen Betrieb, das Elektrohaus Gaßner in Frastanz.

Führungspersönlichkeit

Unter seiner Führung baute er im gesamten Ortsgebiet von Frastanz und Satteins die Ringleitung aus und startete bereits in den 1990er-Jahren versuchsweise mit einem eigenen Fernsehkanal, in dem eigene Videoaufzeichnungen vom Ortsgeschehen ausgestrahlt worden sind. Sein legendärer Begrüßungssatz „Grüß Gott, do ischt der Dreischwöstrakanal“ durfte dabei nie fehlen.

Glückliche Ehe

Auch seine Gattin Marlies, der er 1966 das Jawort gab, konnte seinem Charme nicht widerstehen. Sie wurde der Ruhepol in seinem oft hektischen Geschäftsalltag und schenkte ihm die Töchter Karin und Jutta sowie den Stammhalter Martin. Gemeinsam erzogen sie sie zu verantwortungsvollen Erwachsenen.

Start in die Pension

Mit 65 Jahren wechselte Dieter in den wohlverdienten Ruhestand, was ihm nicht immer leichtfiel. Seine Reparaturwerkstätte führen seitdem langjährige Mitarbeiter selbstständig weiter, und die E-Werke Frastanz betreiben weiterhin das Kabel-TV-Netz, wo Dieter auch immer zur Stelle ist, wenn der Dreischwesternkanal ihn braucht. Rückblickend ist auch er erstaunt, wie schnell sich die Technik weiterentwickelt hat.

Auf jeden Fall sehr stolz ist er, dass er über 40 Lehrlinge mit großem Engagement und Menschlichkeit für einen guten Start ins weitere Berufsleben ausrüsten konnte.

Ruhestand

Der aktive Pensionist erfreut sich guter Gesundheit, was er der Dienstag-Turnstunde und dem aktiven Tennisspiel verdankt.

Im Winter findet man Dieter außerdem beim Skifahren auf der Bazora, am Sonnenkopf oder am Arlberg. Wehmütig erzählt er von den gemeinsamen Reisen und Ausflügen, die er mit seiner Marlies gemacht hat. Leider ist das nun nicht mehr möglich. Er kümmert sich aufopferungsvoll daheim, unterstützt von seinen Kindern und dem Krankenpflegeverein, um seine liebe Gattin. Der stolze Opa von fünf Enkelkindern wird von diesen auch regelmäßig eingespannt. Als echter Rentner, der „eigentlich keine Zeit hat“, muss er sich laufend mit Terminkalender, Computer und Handy arrangieren, um überall dabei sein zu können. Aber mit Ramazotti, Schokolade und Red Bull, seiner Diplomatie und Freude wird Dieter bestimmt noch viele schöne Events erleben dürfen. Seinen runden Geburtstag feiert der Jubilar am kommenden Samstag mit Familie, Verwandten und Freunden im altehrwürdigen „Sternen“ in Frastanz.