Lünerseebahn im Zeitplan

Vorarlberg / 11.12.2019 • 19:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse konnte lange nicht mit dem Aufbau der Stütze begonnen werden. VN/Steurer
Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse konnte lange nicht mit dem Aufbau der Stütze begonnen werden. VN/Steurer

Brand Windböen, Frost und nun auch Schnee – die Arbeiter hatten es mit der in Bau befindlichen Lünerseebahn in den vergangenen Wochen nicht einfach. Nun konnte aber planmäßig die neue, knapp 30 Meter hohe Stütze montiert werden. „Wir sind gut im Zeitplan und rechnen mit einer Inbetriebnahme am 1. Juli“, informiert dabei Gernot Burtscher, Projektleiter bei den illwerke vkw. Nach dem Abschluss der Stütze fehle nun noch die Technik in der Berg- und Talstation, bevor Trage- und Zugseil montiert werden können. Seit Mitte September wird an der Bahn gewerkelt. „Arbeitsvorbereitung und vorausschauendes Arbeiten sind hier besonders wichtig“, sagt Mathias Burgstaller, einer der Techniker. Zudem müsse man flexibel auf das Wetter reagieren können.

Die Arbeiter werden dabei Anfang Woche zum Lünersee hinaufgeflogen, am Freitag geht es dann wieder herunter. „Anfangs wurde extra ein Koch abbestellt“, erläutert Roland Schallert, Betriebsleiter der Lünerseebahn. „Am nächsten Donnerstag ist jetzt aber vorerst Schluss.“ Je nach Wetterlage soll dann im März oder April weitergearbeitet werden.

Künftig soll die Lünerseebahn dank einem Doppeltrageseil wesentlich windstabiler sein als bisher. Bei Abschluss soll die Bahn zudem 65 Personen fassen statt bisher 42. Das wird auch notwendig sein, rechnen die Projektbeteiligten doch 2020 aufgrund des Siegs bei „9 Plätze 9 Schätze“ mit einem großen Andrang. VN-JLO