Lustenau will kommendes Jahr 24 Millionen Euro investieren

Vorarlberg / 17.12.2019 • 18:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lustenau 85 Millionen Euro schwer ist das Lustenauer Budget 2020, das die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung abgesegnet hat. Es weist einen Überschuss der laufenden Gebarung von acht Millionen Euro und frei verfügbare Mittel von 4,4 Millionen Euro aus. Dabei sind 23,8 Millionen für Investitionen veranschlagt. Diese unterteilen sich in 15,7 Millionen, die in Bauprojekte fließen und 8,1 Millionen Euro, mit denen die Gemeinde durch Grundankäufe Flächen freihalten will, etwa für die Wirtschaft. Der Voranschlag wurde mit den Stimmen von ÖVP, Grünen, SPÖ und Liste Tekelioglu, jedoch gegen die Stimmen der freiheitlichen Partei (27:9 Stimmen) beschlossen.

Höhere Schulden

Der Haushalt erhöht jedoch den Schuldenberg der Gemeinde: „Da wir im Vorjahr über den Voranschlag hinaus wichtige Grundstücke erworben haben – darunter für die Zukunft wichtige Tauschgrundstücke um fast vier Millionen Euro – erhöht sich unsere Gesamtverschuldung um ziemlich genau acht Millionen Euro“, erläuterte Bürgermeister  Kurt Fischer.

Das größte Hochbauprojekt der Gemeinde, der Campus Rotkreuz, schlägt sich 2020 noch kaum im Haushalt nieder: 1,5 Millionen Euro sind für die Planung budgetiert. Hier kommt der große Brocken erst ab 2021, wenn auch wirklich gebaut wird. Auch die Planungen für die Generalsanierung des Reichshofstadions werden 2020 fortgesetzt, hier sind 700.000 Euro veranschlagt.

Eckdaten

Budgetsumme 85 Millionen Euro

Investitionen 15,8 Mill. Euro

Kauf von Vermögen 8,1 Mill. Euro

Frei verfügbar 4,4 Mill. Euro

Überschuss aus lf. Geb. 8 Mill. Euro

Schuldendienst 3,7 Mill. Euro

Ges.-Verschuldung 75,6 Mill. Euro