Soner Ö. wird nach Feldkirch verlegt

Vorarlberg / 17.12.2019 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sozialamtsleiter in BH Dornbirn erstochen: Tatverdächtiger wird aus Innsbruck überstellt.

Feldkirch Der 34-jährige Asylwerber Soner Ö., der sich ab 20. Jänner für die Tötung des Sozialamtsleiters der BH Dornbirn wegen Mordes vor Gericht verantworten muss, wird die letzten vier Wochen vor Verhandlungsbeginn in der Justiz­anstalt Feldkirch verbringen. Er wird aus Innsbruck nach Vorarlberg zurückverlegt, bestätigte sein Anwalt Stefan Harg einen Bericht der NEUEN. Soner Ö. war zwei Wochen nach der Tat im heurigen Februar in die Justizanstalt Innsbruck überstellt worden, nachdem er sich in der Untersuchungshaft in Feldkirch angeblich äußerst aggressiv verhalten hatte. Seine Verteidiger – neben Harg ist auch Ludwig Weh tätig – bemühten sich monatelang um eine Rückführung nach Vorarlberg, gerade auch, um sich mit ihrem Mandanten auf den Prozess vorbereiten zu können.

Prozess am 20. Jänner 2020

Der Mord-Prozess unter dem Vorsitz von Richter Martin Mitteregger beginnt am 20. Jänner und ist für drei Tage anberaumt. Geladen sind etwa Gerichtspsychiater Reinhard Haller und Gerichtsmediziner Walter Rabl sowie eine Gutachterin, die eine toxikologische Expertise erstellte. Der Strafrahmen für Mord beträgt zehn bis 20 Jahre oder lebenslängliche Haft.