Mäder investiert viel Geld in weniger Lärm

Vorarlberg / 18.12.2019 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn sowie Instandhaltungen und Verbesserungen im Straßenbau schlagen sich im Mäderer Budget 2020 nieder. MÄSER

Gemeindevertretung beschließt Voranschlag für 2020. Rund eine halbe Million fließt in Lärmschutz an der Autobahn.

Mäder Mit Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 10.462.400 Euro liegt der Voranschlag 2020 in Mäder um gut 300.000 Euro unter dem Voranschlag 2019 und bewegt sich damit in etwa in derselben Höhe wie die Voranschläge der letzten Jahre.

Sanierungen und Erweiterungen

Schwerpunkt im Mäderer Gemeindebudget für das kommende Jahr sind weitere Sanierungen und Erweiterungen der Wasserversorgung, für die rund 360.000 Euro vorgesehen sind. Eine halbe Million Euro wurde 2020 für Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn eingerechnet und für den Bau von neuen Urnenerdgräbern sind 30.000 Euro budgetiert. Weiters schlagen sich im Budget des kommenden Jahres Instandhaltungen und Verbesserungen im Straßenbau mit rund 84.000 Euro nieder. Im Bereich der Instandhaltung der Hochbauinfrastruktur und Verbesserung der Ausstattung der Kindergärten, Schulen und des Saales werden über 200.000 Euro investiert und 123.000 Euro sind noch bei der Grunderwerbsteuer für den Bau der ÖKO Mittelschule offen. Außerdem wurden 25.000 Euro als Beitrag zur Sanierung des Eislaufplatzes in Hohenems im Voranschlag 2020 eingerechnet.

Personalkosten steigen

Zu den größten Posten gehören aber auch im kommenden Jahr wieder die Abgaben an den Sozialfonds mit 930.000 Euro sowie die Abgaben zur Abgangsdeckung der Spitäler mit rund 838.000 Euro. Die Personalkosten steigen um rund 260.000 Euro auf nunmehr 2.684.000 Euro an, wobei erstmals auch die Kosten für eine Gemeindesicherheitswache im Voranschlag enthalten sind.

Schuldenstand wird gesenkt

„Zur Finanzierung des Voranschlags 2020 sind Kreditaufnahmen in der Höhe von 600.000 Euro erforderlich, wobei gleichzeitig Tilgungen in der Größenordnung von 770.000 Euro vorgenommen werden“, erklärte Mäderers Bürgermeister Rainer Siegele bei seiner Budgetrede am Montagabend. Der Schuldenstand der Gemeinde Mäder sinkt damit von 9,288 Millionen auf 9,106 Millionen Euro. Damit einher geht auch der Rückgang der Pro-Kopf-Verschuldung um 40 Euro, im selben Zug steigt das Pro-Kopf-Vermögen der Gemeinde um 111 Euro auf rund 13.611 Euro an. MIMA